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„Digital Week“: Kärntens digitale Zukunft im Fokus

02.10.2016
Industrie 4.0, das Internet der Dinge, digitalisierte Produktion – die vierte industrielle Revolution findet bereits statt - Technologiereferentin Schaunig: „Kärnten ist gut gerüstet“
Eine ganze Woche lang stand Kärntens Digitale Agenda regional, national und international im Fokus. Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig tauschte sich mit ihren Kollegen in anderen Bundesländern, andern EU-Staaten, mit Staats- und Regierungschefs und Unternehmern aus und präsentierte Kärnten als Modellregion für digitale Innovation. „Im direkten Vergleich mit anderen Regionen kann ich sagen: Kärnten ist auf einem guten Weg. Aber wir dürfen in unseren Anstrengungen keinesfalls nachlassen“, so Schaunig.

Am Montag erörterte die Finanzreferentin Fragen zur Schaffung der nötigen Infrastruktur im Bereich der Bildung mit ihren KollegInnen aus den anderen Bundesländern bei der FinanzreferentInnenkonferenz in Graz. Am Dienstag diskutierte sie in Feldkirchen bei Graz auf Einladung der Industriellenvereinigung mit Wissenschaftlern, Forschern und Unternehmern die Herausforderung des digitalen Wandels. Am Mittwoch präsentierte sie Kärntens Digitale Agenda vor Fachpublikum, EU-Vertretern sowie Staats- und RegierungsvertreterInnen bei der „Digital Assembly“ in Bratislava, der wichtigsten und größten Veranstaltung zu diesem Thema in der EU. Am Donnerstag besuchte sie gemeinsam mit Bundeskanzler Christian Kern und Landeshauptmann Peter Kaiser den Lakesidepark in Klagenfurt, um dort von Start-ups Rückmeldungen über die konkreten Herausforderungen eines Eintritts in den digitalen Markt zu erhalten. Am Freitag war Schaunig zum CEE Wirtschaftsforum in Velden geladen und referierte über Kärntens Breitbandstrategie, Forschungskooperationen, Fördermöglichkeiten und Ausbildungsschienen. Am Samstag sprach sie beim Wirtschaftskongress in Krumpendorf über die Chancen und Risiken der Digitalisierung für Ein-Personen-Unternehmen.

„Was ich aus dieser Woche mitnehme, ist enorm viel frischer Input, sowohl von anderen EU-Regionen und internationalen Playern, die sich in Bratislava präsentiert haben, als auch von den heimischen Unternehmen. Und ich konnte wertvolle Kontakte knüpfen und Grundsteine für neue Kooperationen legen“, sagte Schaunig. „Wenn wir Kärnten als Profiteur in die digitale Zukunft führen wollen, dann geht das nur, wenn wir zusammenarbeiten – und zwar mit den unterschiedlichsten Partnern.“ So hat sich Kärnten auf Forschungsebene am steirischen Joanneum Research und der Plattform Silicon Alps beteiligt. Um Förderungen zu lukrieren, kooperiert das Bundesland mit der EU-Initiative ECSEL JU. Und um den Breitbandausbau und die Digitalisierung noch professioneller voranzutreiben, ging Kärnten Partnerschaften mit großen Telekomunternehmen ein.

„Es ist Aufgabe der Politik, technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen in ihren Anfängen wahrzunehmen und entsprechend Weichen zu stellen. Die Digitalisierung unserer Lebens- und Arbeitswelten wird uns alle betreffen. Alle unsere Anstrengungen in verschiedensten Bereichen – vom Ausbau der nötigen Infrastruktur bis hin zur Ausbildung der Arbeitskräfte – haben ein Ziel: Kärnten als Gewinner in die digitale Zukunft zu führen.“


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Stirn