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Startups erobern Kopenhagen

04.10.2016
LR Benger: Kärntner Startups kennen keine Grenzen – Zweite Eroberungsfahrt der jungen Kreativen führt vom 5. bis 7. Oktober in den Hotspot Kopenhagen
„Neue Märkte, junge Unternehmen, kreative Querdenker, Mut und Innovation – diese Parameter braucht die Wirtschaft, um zu wachsen“, fasst Wirtschaftslandesrat Christian Benger heute, Dienstag, zusammen. Daher liege der wirtschaftsstrategische Schwerpunkt seit zwei Jahren auf den Startups und der Kreativwirtschaft. „Wir brauchen neue Unternehmen, einen Gründergeist – für junge Menschen als Perspektive und Vorbild, für die traditionelle Wirtschaft, damit sie sich in der modernen Wirtschaftswelt entwickeln kann. Es ist gelungen, dass aus Einzelkämpfern in Kärnten nun eine echte Szene wurde“, beschreibt Benger die bisherigen Aktivitäten rund um Startups und Kreativwirtschaft in Kärnten.

Weil aber gerade junge Unternehmer keine Grenzen kennen, die Kreativ- und Startups-Szene von Vernetzung lebt, unterstützt Benger die Marktsondierungs- und Zukunftsreise für Startups und Kreative nach Kopenhagen aus der Exportoffensive. Am 5. Oktober hebt die Delegation am Klagenfurter Flughafen ab. „Delegationen öffnen Türen. Das ist unsere Aufgabe, um Unternehmen den Sprung über Grenzen zu erleichtern“, so Benger. Es ist dies die zweite Reise, im Vorjahr eroberten die jungen Unternehmer Berlin. Kopenhagen gilt als absoluter Hotspot für die Bereiche Kreativwirtschaft, Mode und Design, Gastronomie und Architektur. Unzählige Trends haben ihren Ursprung in der pulsierenden Hafenstadt am Øresund.

Neben rund 20 Startups und Unternehmern sind auch Vertreter des Kärntner Startup-Ökosystems mit dabei, wie das build! Gründerzentrum oder der KWF, um sich ein Bild vom Startup-Hub Kopenhagen zu machen. Ziel der Reise ist es, die regionale Community mit einem internationalen Hotspot zu vernetzen. Mit teilnehmenden Startups aus Slowenien kann sich Kärnten auch gleich als Alpen-Adria-Startup-Region präsentieren.

„Start-Ups entwickeln Lösungen von Morgen für den Weltmarkt. Daher sind grenzüberschreitende Vernetzungen ein Must-have. Die Reise zu Kopenhagens pulsierender Startup-Szene wird uns alle inspirieren und vielleicht zum nächsten Kooperationspartner oder Kunden führen“, ist Marc Gfrerer, Geschäftsführer bei LOGMEDIA und Startup-Sprecher in der Sparte Unternehmensberatung und IT, zuversichtlich. Neben Gesprächen mit Unternehmen vor Ort stehen Besuche bei Coworking Spaces, der Uni, bei Behörden und bei Fachexperten am Plan.

„Von öffentlicher Seite werden die Kreativwirtschaft und die Startups in Kopenhagen mit effektiven Förderungen wie einem Innovationsfonds mit 200 Mio. Euro jährlichem Kapital unterstützt. Außerdem gibt es private Initiativen in Form von Inkubatoren oder Venture Capitals, die den Gründergeist forcieren“, nennt Benger Beispiele, wie Kopenhagen zum Startup-Hotspot wurde. Vor allem die gründerfreundliche Einstellung von öffentlicher Seite habe zum Erfolg beigetragen. „Leistung muss sich lohnen, wer ein Unternehmen gründen will, darf nicht behindert werden. Nur so entstehen neue Arbeitsplätze“, sagt Benger.

Die Fact-Finding Mission von 5. bis 7. Oktober wird aus Mitteln der Kärntner Exportoffensive 2016 gefördert und von Landesrat Benger sowie WKK-Vizepräsidentin Sylvia Gstättner angeführt.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Böhm
Fotohinweis: Büro LR Benger