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10 Jahre Kompetenzzentrum Automobil- und Industrieelektronik GmbH

04.10.2016
LHStv.in Schaunig: Investitionen in Forschung verbessern Kärntens wirtschaftliche Wettbewerbssituation der Unternehmen und erhöhen die Standortattraktivität
„Zehn Jahre ein Forschungszentrum erfolgreich zu führen ist bemerkenswert und gelingt nur mit sehr viel Innovationspotential, Entschlossenheit und strategischem Denken“, betonte heute, LHStv.in Gaby Schaunig bei der Jubiläumsfeier des Kompetenzzentrum Automobil- und Industrieelektronik im Technologiepark in Villach.

„Forschung und Entwicklung sind für das Technologieland Kärnten unverzichtbar“, so Schaunig. Schwerpunkte in Kärnten sind im Bereich Digitalisierung sowohl im Bereich der Grundlagenforschung, als auch der angewandten Forschung zu setzen. Diese finden sich in der Wirtschaft (Industrie 4.0/smart production), der Infrastruktur (smart grids, smart mobility), der Gesundheit (smart health, active and assisted living) und in anderen Bereichen.

„Das gemeinsame strategische Ziel ist es, durch Investition in Forschung die wirtschaftliche Wettbewerbssituation der Unternehmen der Region Steiermark und Kärnten zu verbessern und die Standortattraktivität („Forschungsachse Süd“) zu erhöhen“, so die Technologiereferentin.

Durch die Bündelung der Ressourcen wird eine Erweiterung und Vertiefung der Forschungsbereiche ermöglicht und die Abwicklung komplexer Förderprogramme und die Verbesserung bei der wettbewerblichen Forschungsförderung erreicht. „Die Forschung soll auch zur Entwicklung der Gesellschaft und zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen wesentliche Inputs liefern. Ziel ist es auch, Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern“.

Gegründet wurde KAI GmbH vor zehn Jahren als Industriekompetenzzentrum innerhalb des österreichischen Kompetenzzentrums. Heute ist das Kompetenzzentrum eine rechtlich eigenständige Tochtergesellschaft von Infineon Technologies AG Österreich. „Ein industrielles Forschungszentrum mit einem breiten nationalen und internationalen Netzwerk von industriellen und akademischen Partnern“, hob Schaunig als Technologiereferentin hervor.

Die Kernkompetenzen des Unternehmens sind Leistungselektronik, Zuverlässigkeitstests, Konzeptentwicklung, Forschung fortschrittlicher Halbleiter-Materialien, Multiphysik-FEM-Simulation, Elektroniklabor sowie modernste Simulations Computing-Ressourcen. Ein besonderes Merkmal ist die Erfahrung in der Koordination von interdisziplinären Forschungsprojekten. „Ich möchte mich ganz herzlich bei der Geschäftsführung des Unternehmens bedanken, aber auch bei den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die all die Jahre mit vollem Einsatz am Erfolg mitgewirkt haben“, so Schaunig.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis
Fotohinweis: Büro LHStv.in Schaunig