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Land Kärnten vergibt fünf Europastipendien

05.10.2016
LH Kaiser: Wir müssen als Europäerinnen und Europäer Farbe bekennen – Aufruf an Kärntner Studierende, Chance auf Stipendium zu nutzen
EU-Themen und ihre Bedeutung für Kärnten – Kärntner Studierende, die sich mit ihren wissenschaftlichen Abschlussarbeiten in diesem spannenden Feld bewegen, können sich beim Land Kärnten um ein Europastipendium bewerben. Bildungs- und EU-Referent Landeshauptmann Peter Kaiser verlieh es heute, Mittwoch, an fünf junge Menschen. Für Bachelorarbeiten gibt es 300 Euro, für Diplom- bzw. Masterarbeiten 600 Euro und für Dissertationen 1.500 Euro. Kaiser verwies auf die Aktualität, Wichtigkeit und Vielfalt des Themas. „Nutzen Sie diese Chance und bewerben Sie sich um unser Europastipendium“, rief er Kärntens Studierende auf.

Kaiser betonte, dass das Land Kärnten allgemein das Bewusstsein für Europa und die europäischen Institutionen schärfen wolle. „Wir wollen internationale bzw. europäische Politik als vierte Dimension neben der örtlichen, regionalen und nationalen Ebene stärker ins Blickfeld rücken“, erklärte er. Das Thema sei gerade jetzt sehr bedeutend, weil angstbereitende Positionen oft die positiven Aspekte Europas zu überdecken drohen. „Wir müssen als Europäerinnen und Europäer Farbe bekennen. Betonen wir das, was Europa ausmacht“, appellierte Kaiser.

Die Europastipendien in der Kategorie Bachelor erhielten Susanne Scheiber und Saskia Nadine Enz (beide Alpen-Adria-Universität Klagenfurt) für ihre gemeinsame Arbeit sowie Christina Sušnik (Fachhochschule Kärnten). In der Kategorie Master gingen die Stipendien an Dominik Johannes Neubauer sowie Alexandra Horvath (beide Alpen-Adria-Universität Klagenfurt). Neubauer tritt gerade seinen Job bei einem IT-Unternehmen in Kolumbien an, er wurde bei der Verleihung von seinen Eltern Dora und Günther vertreten.

Die Laudationen hielten Vizerektorin Gabriele Khan von der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Susanne Dungs von der Fachhochschule Kärnten, Herta Maurer-Lausegger von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und Martina Rattinger als Leiterin des Kärntner Verbindungsbüros in Brüssel.

Informationen zum Europastipendium: www.europa.ktn.gv.at


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm
Fotohinweis: LPD/Just