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LR Köfer: Zehn Millionen Euro für mehr Sicherheit im Bereich von Eisenbahnkreuzungen in Wolfsberg

05.10.2016
Vertrag zwischen Land Kärnten, ÖBB und Stadt Wolfsberg wurde unterzeichnet - Errichtung einer Eisenbahnunterführung an der L137 Weissenbacher Straße fixiert
Zehn Millionen Euro werden in den Bau einer Bahnunterführung und in die gefahrentechnische Entschärfung von Eisenbahnkreuzungen im Raum Wolfsberg investiert. Wie Straßenbaureferent Landesrat Gerhard Köfer informiert, wurde heute, Mittwoch, am Nachmittag ein Vertrag zwischen dem Land Kärnten, der ÖBB und der Stadt Wolfsberg unterzeichnet. „Seit Jahren wurde intensiv verhandelt. Nun ist es endlich vertraglich fixiert, dass drei Eisenbahnkreuzungen im Bezirk Wolfsberg aufgelassen werden und eine neue Bahnunterführung an der L137 Weissenbacher Straße errichtet wird. Damit wurde ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit gesetzt“, so Köfer.

Folgende Maßnahmen sind konkret vorgesehen: Die Eisenbahnkreuzung an der L137 Weissenbacher Straße wird aufgelassen und eine Bahnunterführung errichtet. Bislang war die Weissenbacher Straße im Bahnhofsbereich durch eine Schrankenanlage gesichert und es kam immer wieder zu längeren Wartezeiten. Außerdem gab es für Fußgänger und Radfahrer keine getrennte Führung. „Im Zuge der Errichtung der Unterführung wird anstelle der bestehenden Kreuzung ein Minikreisverkehr zur Erhöhung der Sicherheit und Flüssigkeit des Verkehrs gebaut“, sagte Köfer.

Ebenfalls zur Erhöhung der Sicherheit werden an den Eisenbahnkreuzungen an der B70 Packer Straße in Wolfsberg und der L139 St. Stefaner Straße bei St. Andrä Vollschrankenanlagen und an der L144 Mettersdorfer Straße eine Lichtzeichenanlage errichtet.

Laut Landesrat Köfer belaufen sich die Errichtungskosten der Unterführung und die technische Sicherung aller Eisenbahnkreuzungen auf 8,4 Millionen Euro. Hinzu kommen Erhaltungs- und Instandsetzungskosten von 1,6 Millionen Euro. „Die Landesstraßenverwaltung steuert 2,8 Millionen Euro, das sind 23 Prozent, bei“, so Köfer.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Herzog-Sternath/Stirn