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Reißeck II ist Musterbeispiel für rasch abgewickeltes UVP-Verfahren

06.10.2016
LR Holub: Behördenverfahren konnte innerhalb eines Jahres abgewickelt werden
Im Vorfeld der Eröffnung des Pumpspeicherkraftwerks Reißeck II morgen, Freitag, betont Umweltreferent Rolf Holub die Bedeutung des mustergültigen UVP- Verfahrens am Beispiel des Verbund-Projekts, das zukünftig zu den leistungsstärksten Kraftwerken Europas zählen wird.

Auf Grund der Dimension des Projekts sei es im Zuge der Genehmigung ganz besonders wichtig gewesen, die Auswirkungen auf Umwelt und Natur detailliert zu prüfen: „Reißeck II arbeitet mit den bereits vorhandenen Speichern der Kraftwerkssysteme Malta und Reißeck/Kreuzeck. Die rechtzeige Einbindung der unterschiedlichen Interessenten durch den Projektwerber, die rechtzeitig vorliegenden Gutachten und die frühzeitige Einbindung des Naturschutzbeirates konnten eine rasche Klärung von unterschiedlichen Interessen bewirken. Die Auswirkungen auf die Natur konnten beim Bau somit beschränkt werden“ erklärt Holub.

Für die Umsetzung des Vorhabens konnte eines der umfangreichsten und dennoch schnellsten UVP-Verfahren innerhalb eines Jahres abgewickelt werden. Reißeck II sei das bisher wichtigste UVP- und umweltanwaltliche Projekt: „Ich möchte an dieser Stelle die konstruktive Mitarbeit aller Beteiligten herausstreichen. Besonders wichtig waren auch die Beiziehung einer ökologischen Bauaufsicht und die Rolle des Naturschutzbeirates, um die notwendigen Eingriffe minimal zu halten und passende Ersatzlebensräume zu schaffen“, so Holub. Über 21 Fachgutachten, unter anderem in den Bereichen Geologie, Naturschutz und Gewässerökologie wurden im ergänzenden Ermittlungsverfahren umfassend berücksichtigt.

„Reißeck II zeigt, dass bei einem vernünftigen und sachlichen Miteinander von Projektbetreibern, Behörde und Interessensvertretern Umweltverträglichkeitsprüfungen und Genehmigungen rasch und effizient realisiert werden können“, schließt Holub.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/kb