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Große Katastrophenschutzübung im Lavanttal

08.10.2016
LH Kaiser bei KAT-Übung „Hephaistos“ – Teilgenommen haben rund 200 Einsatzkräfte und KAT-Zug 5
Vom 6. bis 8. Oktober 2016 fand im Lavanttal unter dem Namen „Hephaistos“ eine großangelegte Katastrophenschutzübung statt. Annahme dafür waren mehrere Szenarien wie beispielsweise ein Hubschrauberabsturz, ein dadurch verursachter Waldbrand in Hartneidstein und der Absturz eines Löschfahrzeuges mit acht Mann Besatzung. An der Großübung nahmen rund 200 Einsatzkräfte (Feuerwehr, Rotes Kreuz, Bergrettung und BMI) teil. Eingebunden war auch der Katastrophenzug 5 (Bezirke VK, WO) des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes. Heute, Samstag, überzeugte sich Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Peter Kaiser von der Schlagkraft und Professionalität der Kärntner Einsatzkräfte vor Ort.

„In Kärnten funktioniert das Netzwerk der Sicherheit, also das Zusammenspiel zwischen allen Einsatz- und Rettungsorganisationen sowie Behörden“, sagte Kaiser. Mit ein Grund dafür sei, dass man sich durch Einsätze und Übungen sehr gut kennt und weiß, dass man aufeinander immer zählen kann. Daher seien solche Übungen wie die großangelegte Katastrophenschutzübung „Hephaistos“ sehr wichtig.

Der Katastrophenschutzreferent ging auch auf die Unwetterkatastrophe in Afritz ein, wo es sich ganz deutlich gezeigt habe, wie wertvoll ein perfektes Zusammenspiel und die umsichtige Koordination der Einsatzkräfte seien. „In Afritz ist den Menschen nicht nur geholfen worden, es wurde ihnen auch der Glaube gegeben, dass etwas weitergeht“, so der Landeshauptmann. Kaiser dankte allen an der Übung im Lavanttal Beteiligten für ihre Bereitschaft und die professionelle Zusammenarbeit. Hervorgehoben hat der Katastrophenschutzreferent auch die perfekte Organisation unter Bezirksfeuerwehrkommandant Wolfsberg Wolfgang Weishaupt. Für die Kameraden des KAT 5-Zugs brachte der Landeshauptmann 300 T-Shirts mit, die Feuerwehrfrau Anna Dohr entgegennahm.

Genau beobachtet wurden die Teilnehmenden der Übung auch von Markus Hudobnik, dem Katastrophenschutzbeauftragten des Landes: „Es war gut und wertvoll, die KAT-Züge in Kärnten zu installieren, deutlich gesehen haben wir die Effektivität beim Einsatz in Afritz“, so Hudobnik.

Am Donnerstag um 19:00 Uhr wurden die Feuerwehren der Gemeinde Wolfsberg zum Absturz des Hubschraubers und zum Waldbrand nach Hartneidstein alarmiert. Die Alarmierung des Katastrophenzuges 5 wurde durch Bezirksfeuerwehrkommandant Weishaupt angeordnet. Unterstützung der Einsatzkräfte gab es auch durch den Polizeihubschrauber des BMI. Die Schlussbesprechung fand im Haus der Musik in St. Stefan statt.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Foto: LPD/Erich Varh, Markus Hudobnik