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KULTUR

Planbarkeit für Kunst und Kultur

10.10.2016
LR Benger: Einreichtermine für Kunst- und Kulturinitiativen für das Förderjahr 2016 werden vorverlegt, damit Kulturschaffende planen und arbeiten können
„Wir müssen in Anbetracht des Sparkurses mehr Phantasie entwickeln, damit Kunst und Kultur weiterhin stattfinden können“, sagt heute, Montag, Kulturlandesrat Christian Benger. Denn im Zuge dieses Sparkurses konnten auf Grund der Vorgabe der Finanzabteilung des Landes keine Mehrjahresverträge für Kulturschafende mehr abgeschlossen werden.

„Weil Kulturschaffende aber planen und organisieren müssen, ziehen wir die Einreichtermine für Projekte und Initiativen für das Jahr 2017 auf 30. November 2016 vor. Ab diesem Zeitpunkt werden die Anträge bearbeitet, was sonst erst im kommenden Jahr 2017 passieren würde“, erläutert Benger. Diese Vorgangsweise habe sich auch schon im Vorjahr bewährt.

Konkret bedeutet das, dass Kulturschaffende, Kulturinitiativen, für ihre Förderungen die Anträge ab 30. November einreichen können. „Voraussetzung ist aber immer, dass das Vorjahr, falls es eine Förderung gegeben hat, ordentlich nach den gesetzlichen Bestimmungen, abgerechnet wurde. Das gilt für alle gleich und ist aus meiner Sicht ein Grundprinzip im Umgang mit öffentlichem Geld“, weist Benger hin.

Die Anträge werden nach Einlangen auf die Richtigkeit der Angaben und deren Nachvollziehbarkeit hin geprüft. Die Richtlinien und die Anträge stehen zum Download auf www.kulturchannel.at. Vor allem die Richtlinien für Förderungen seien damit transparent dargestellt.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Böhm