News

LOKAL

Straßenbauabteilung sagt Feinstaub den Kampf an

17.10.2016
LR Köfer: 28.000 Euro Investition für weniger Feinstaub in Kärnten – Drei Feinstaubanlagen wurden in Klagenfurt in Betrieb genommen, weitere folgen
Landesrat Gerhard Köfer will für bessere Luft und weniger Feinstaubbelastung in Kärnten sorgen. „Jedes Jahr zu Beginn der Heizperiode ist die Aufregung um hohe Feinstaubbelastungen groß. Um als Straßenbauabteilung auch hier einen Beitrag zu leisten, wurden nun vier Feinstaubfilteranlagen angekauft. Sie sollen an stark frequentierten Verkehrspunkten den Feinstaub reduzieren und die Luft reinigen“, so Köfer, der heute die erste Anlage im Bereich Klagenfurt Ost (Feldmarschall-Conrad-Platz) in Betrieb genommen hat. Weitere Standorte in Klagenfurt sind Eingang Goethepark auf Höhe Feldkirchner Straße, Kreuzung Villacher Ring/Viktringer Ring sowie in Wolfsberg im Bereich des nördlichen Kreisverkehrs.

Laut Landesrat Köfer werden dafür insgesamt 28.000 Euro investiert. Jede einzelne Anlage weist eine Luftleistung von 2.500 – 3.300 m³ pro Stunde auf, das sind mehr als 900 Liter pro Sekunde auf. Zusätzlich wird der benötigte Strom durch eigene auf der Filteranlage angebrachte Photovoltaik-Panele produziert.

Entwickelt hat dieses System das Unternehmen Better Air mit Geschäftsführer Anton Kluge, das sich seit 2010 mit der Entwicklung nachhaltiger Umwelttechnologien zur Reduzierung der Feinstaubproblematik beschäftigt.

Der Ankauf und das Aufstellen von Feinstaubfilteranlagen ist aber nur eine weitere Maßnahme der Straßenbauabteilung im Bereich Energiemanagement. „In den unterschiedlichsten Bereich der Abteilung 9 wird versucht, Energiekosten zu sparen und den Co²- Austausch zu reduzieren“, führt Köfer aus, der auf die Abhaltung spezieller sogenannter Spritspartrainings hinweist. Dabei werden die Mitarbeiter der Straßenverwaltung trainiert, besonders treibstoffsparendend zu fahren. Ebenso wurden in den letzten Jahren veraltete Heizanlagen in den Straßenbauämtern und Straßenmeistereien um- bzw. aufgerüstet.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Herzog-Sternath/kb