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Regierungssitzung 5 - Regionale Lebensmittel in öffentlichen Einrichtungen

18.10.2016
Sebastian Schuschnig (in Vertretung von LR Benger): Gemeinsam und konsequent für Kärntens Zukunft arbeiten
Das Schlechtreden Kärntens müsse wenigstens nach Lösung der Heta-Frage ein Ende haben, sagte Sebastian Schuschnig in seiner Funktion als Vertreter von LR Christian Benger im Anschluss an die Regierungssitzung heute, Dienstag. Kleine und große Schritte brauche es nun, die gemeinsam und konsequent in Richtung Zukunft gegangen werden müssten.

In diesem Zusammenhang erwähnte er die Wichtigkeit der Verwendung heimischer Lebensmittel. „Regional ist genial“, verwies Schuschnig auf Bengers Initiative und die volkswirtschaftliche Dimension von Regionalität. Eine zentrale Mitverantwortung liege beim Konsumenten. Aber was man vom Konsumenten verlange, habe laut Schuschnig die öffentliche Hand vorzuleben. Für ihn haben Einrichtungen, die vom Steuerzahler finanziert werden, eine Vorreiterrolle einzunehmen. Krankenhäuser, Pflegeheime, Schulen, Kindergärten seien in der Lebensmittelbeschaffung zudem große Nachfrager.

Intelligent zu investieren, bedeute in Kärnten zu investieren und die Verwendung von heimischen Lebensmitteln sei wichtig für die Wirtschaft und die Wertschöpfung im Land, und sie diene auch der Wertschätzung der Erzeugnisse, so Schuschnig. In diesem Sinn seien jedenfalls die heimischen Landwirte „Bestbieter“, gab er sich überzeugt und dankte Landwirtschaftskammerpräsident Johann Mößler wie auch der Kabeg für die entsprechenden Maßnahmen, um heimische Lebensmittel beschaffen zu können. „Sagen wir Ja zu Kärntner Produkten“, unterstrich Schuschnig.

Zum Thema Schächten meinte Schuschnig, dass dies nicht tolerierbar sei. Wer in unser Land komme, müsse die Regeln und Wertebasis des Landes akzeptieren und leben.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: kb