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Regierungssitzung 6 – Unterstützung für rund 1.500 beeinträchtigte Kinder und über 4.000 psychologisch Hilfesuchende

18.10.2016
LHStv.in Prettner: Zwei Subventionsanträge für AVS-Ambulanzen beschlossen – Forcierung der Prävention – Mehr als 19.000 Therapien pro Jahr
In den physiotherapeutischen Ambulanzen der AVS werden Kärntner Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und Entwicklungsstörungen im motorischen und psychomotorischen Bereich betreut. „Die Intensivierung der ambulanten Maßnahmen hat unter anderem zum Ziel, kostenintensive Heimunterbringungen zu reduzieren“, informierte heute, Dienstag, Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner. Das Leistungsangebot ist umfangreich: Es reicht von Physiotherapie über Logopädie, Ergotherapie bis zu Hippotherapie, Schwimm- und Klettertherapie. Im Vorjahr wurden insgesamt 19.095 Therapien an 1.505 Kindern durchgeführt. 2014 waren es noch 1.429 Kinder, was ein Plus von 5,3 Prozent an betreuten bzw. therapierten Kindern bedeutet. Für das Jahr 2016 hat Prettner eine Subvention von 1,37 Mio. Euro beantragt, das ist eine Steigerung zum Vorjahr von 3,40 Prozent. Der Subventionsantrag wurde vom Regierungskollegium einstimmig beschlossen. Gleiches gilt für den Subventionsantrag in Höhe von 1,32 Millionen Euro für den psychologisch-psychotherapeutischen Dienst (PPD) der AVS.

Laut Prettner liegt ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit des PPD auch hier im Bereich der Prävention. „Es wird versucht, Kinder und Jugendliche mit Teilleistungsausfällen, psychischen Problemen, interaktiven Störungen und anderen Symptomformen möglichst früh zu erfassen und eine entsprechende psychologische Beratung, psychologische Behandlung oder Psychotherapie einzuleiten“, so die Gesundheitsreferentin. 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben im Vorjahr 4.117 Hilfesuchende beraten.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Böhm