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Kärntner Lebensmittel in Kärntner Einrichtungen

18.10.2016
LHStv.in Prettner: In öffentlichen Einrichtungen heimische, biologische und damit hochwertige Lebensmittel zu forcieren ist nicht nur ein Gebot der Stunde – Gesundheitsreferat mit Vorbildfunktion
In einem ersten Schritt wurden seit 2002 durch die Initiative „Gesunde Gemeinde“ Bauern aus der Region im Bereich der gesunden Ernährung mit Projekten und Maßnahmen unterstützt. Über den Verein „Gesundheitsland Kärnten“ arbeiten mittlerweile 110 „Gesunde Gemeinden“ verstärkt mit den ARGE Seminarbäuerinnen als Botschafterinnen bäuerlicher Lebensmittel zusammen.

Auch zahlreiche „Gesunde Schulen“ und „Gesunde Kinderkärnten“ setzen „regional-kulinarische“ Schwerpunkte. Denn: „Gesundheitsbewusstsein beginnt bei den Kleinen! Gesundes Essen lernt man von Kindesbeinen an“, betont Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner.

„In einem zweiten Schritt haben wir den Fokus auf öffentliche Einrichtungen gelegt: 40 Betriebe leisten mit der Initiative „Gesunde Küche“ einen wertvollen Beitrag in der Gesundheitsförderung. 2013 wurde diese Initiative gestartet. Pro Jahr werden rund 850.000 Essensportionen über diese „Gesunde Küche“ ausgegeben“, so Prettner. Eine Vorreiterrolle nimmt die KABEG ein. Sie bezieht bereits mehr als 83 Prozent ihrer Lebensmittel aus dem regionalen Handel. Eine eigens dafür eingerichtete Arbeitsgruppe will den Bezug von Kärntner Produkten nun noch weiter steigern.

Unter anderem werde in allen öffentlichen Einrichtungen des Landes (Krankenhäuser, Pflegeheime, Schulen, Kindergärten etc.) der Beschaffungsvorgang von heimischen Lebensmitteln mit einer neuen Richtlinie unterstützt: Vor allem die Qualität inklusive ökologischer Aspekte soll den Ausschlag geben.

Außerdem sollen sämtliche Produktkategorien in kleinen Losen ausgeschrieben werden, um damit verstärkt heimische Kleinproduzenten und regionale Händler mit ins Boot zu holen. „Die Devise muss heißen: Die besten Kärntner Produkte in öffentlichen Einrichtungen“, sagt Prettner. „In diesem Sinn tut der Griff zu regionalen Produkten nicht nur den Produzenten, sondern unserer Gesundheit gut.“


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner