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„Gezielte Angstmache“

20.10.2016
LHStv.in Prettner fordert Ärztekammerpräsident Huber auf, seiner Verantwortung gerecht zu werden anstatt Patienten in Panik zu versetzen
„Betreibt Ärztekammerpräsident Dr. Josef Huber persönlichen Wahlkampf auf dem Rücken der Patienten?“, fragt Kärntens Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner. Einzig die bevorstehenden Ärztekammerwahlen kann sich Prettner als Grund für Hubers erneute Panikmache vorstellen. „Behauptungen von einer Demontage des Gesundheitssystems in die Welt zu streuen, ist verantwortungslos. Huber betreibt gezielt Angstmache, schürt bewusst und wider besseres Wissen Ängste“, so Prettner. Vor diesem Hintergrund auch schon mit „allen denkbaren Protestaktionen“ zu drohen, richte sich von selbst. Prettner fordert Huber dazu auf, seiner Verantwortung gerecht zu werden und aktiv und konstruktiv an notwendigen Weiterentwicklungen im Gesundheitssystem zu arbeiten.

Im Übrigen habe der niedergelassene Bereich mit dem Finanzausgleich nichts zu tun – ergo könne es dazu auch kein „Geheimpapier“ geben, wie von Huber behauptet wird. Zuständig für den niedergelassenen Bereich seien die Sozialversicherungen und die Ärztekammer. „Wenn Dr. Huber auf die Vernunft der handelnden Personen hofft, so fordert er sich damit selbst zum vernünftigen Handeln auf“, sagt die Gesundheitsreferentin.

Unverständlich ist für sie Hubers plötzliche Kritik an zusätzlichen neuen Versorgungszentren: „Diese bedeuten einen großen Schritt nach vorne. Nicht nur für die Ärzte selbst, sondern vor allem für die Patienten – nicht zuletzt aufgrund längerer Öffnungszeiten.“


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner