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Landesstraßenverwaltung startet mit Winterdienstperiode

25.10.2016
LR Köfer: Ab 1. November sorgt der Winterdienst wieder für sichere Straßenverhältnisse
Wie Straßenbaulandesrat Gerhard Köfer heute, Dienstag, mitteilt, beginnt am 1. November 2016 die offizielle Winterdienstperiode bei der Kärntner Landesstraßenverwaltung, die bis 31. März 2017 andauert.

„Alle Vorkehrungen für den Winterdiensteinsatz in der kommenden Wintersaison sind somit getroffen und das gesamte Winterdienstpersonal sowie der Fuhrpark und die Gerätschaften einsatzbereit“, betont der Landesrat und fügt hinzu, dass für die gesamte Winterdienstperiode eine 24-Stunden-Winterdienstbereitschaft besteht.

In den 17 Straßenmeistereien stehen insgesamt 71 LKW, 48 Unimog und neun Frächter bereit, um Kärntens Straßen schnee- und eisfrei zu halten. Die Fahrzeuge sind als Räum- und Streufahrzeuge sowie Schneeräumgeräte bereitgestellt und werden nach einem fest gelegten Räumplan die turnusmäßige Betreuung der rund 5.772 Räumkilometer des Kärntner Landesstraßennetzes sowie der 1.750 Brücken und 3.228 Mauern übernehmen. Rund 430 handwerkliche Bedienstete sind mit der Winterbetreuung der Kärntner Landesstraßen betraut.
Alle Salzlagerstätten, Silos und Hallen sind aufgefüllt und weisen einen Stand von 12.000 Tonnen auf.

„Um den Salzverbrauch zu senken und Kosten zu sparen, sind alle Meistereien mit Feuchtsalzstreugeräten mondernster Bauart ausgestattet“, so der Straßenbaureferent. Laut Köfer fallen pro Jahr zehn Millionen Euro an Kosten für den Winterdienst auf Kärntens Straßen an, das ist ein Drittel des Gesamtbudgets.

„Auch wenn diese Kosten massiv auf das Gesamtbudget der Straßenbauabteilung drücken, ist es mir ein großes Anliegen im Bereich Straßensicherheit im Winter bestens vorzusorgen, um auch für extremere Wettersituationen gerüstet zu sein“, informiert der Landesrat. Die täglichen Wetterinfos durch die ZAMG und fix montierte Wetterkameras an exponierten Stellen würden den Winterdienst unterstützen, um schnellst möglich auf aktuelle Wetterentwicklungen reagieren zu können, so Köfer.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Penz