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Gewaltprävention schafft gesundheitsförderliche Lebenswelt Schule

05.11.2016
LHStv.in Prettner zeichnete VS St. Thomas und VS Ottmanach zur „Gesunden Schule“ aus
Der VS St. Thomas am Zeiselberg und der VS Ottmanach, die gemeinsam das Projekt „Gewaltprävention“ durchführten, wurde heute, Samstag, eine besondere Ehre zuteil: Kärntens Gesundheitsreferentin, LHStv.in Beate Prettner, kürte die beiden Schulen für ihre fruchtbare Zusammenarbeit im Bereich der Gewaltprävention zur „Gesunden Schule“.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt „Gewaltprävention“ wurde 2013 gestartet, gemeinsam vom Schulverbund VS St. Thomas und VS Ottmanach umgesetzt und vom Gesundheitsland Kärnten begleitet. Als Lohn für dieses großartige Projekt darf sich nun der Schulverbund über die Auszeichnung „Gesunde Schule“ freuen. Um diesen wichtigen Erfolg auch sichtbar zu machen, überreichte die Gesundheitsreferentin den beiden Schulen jeweils ein Zertifikat und eine Glastafel. „Projekte wie diese zeigen, wie vielfältig Gesundheitsförderung sein kann und auch sein muss. Ein positives Schulumfeld, in dem Toleranz und Wertschätzung im Vordergrund stehen, wirkt motivationsstärkend auf die Kinder. Und die Volksschulen St. Thomas und Ottmanach haben mit dem Projekt ein schulisches Umfeld geschaffen, das Gewalthandlungen vorbeugen soll“, so Prettner.

Ziel des Projektes war es, dass SchülerInnen die Quellen ihrer Missverständnisse und Konflikte mit anderen entdecken, sie in einer konstruktiven Weise überwinden und Fähigkeiten erwerben, diese auszudrücken und anzunehmen. Somit will man einer stetigen Zunahme an Gewalt und Mobbing an der Schule entgegenwirken. Im Mittelpunkt standen Vorträge und Workshops zum Thema Vertrauensaufbau, Kommunikationsförderung, Erarbeiten von Verhaltensregeln oder Integration. In den täglichen theoretischen und praktischen Einheiten setzten sich die Kinder mit den Themen Wut sowie mit körperlicher und verbaler Gewalt auseinander. Dabei wurde allen bewusst gemacht, wie wichtig eine funktionierende Teamarbeit für ein gutes Zusammenleben ist. Aber auch Sport als gewaltpräventive Maßnahme wurde verstärkt im Projekt eingesetzt. Prettner: „Den Volksschulen St. Thomas und Ottmanach ist es eindrucksvoll gelungen, das Thema Gewaltprävention im Schulprogramm zu verankern und die Schule als gesundheitsförderliche Lebenswelt zu gestalten“.

Infos unter: www.gesundheitsland.at


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Leifert/Stirn 
Fotohinweis: Büro LHStv.in Prettner