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Neophytenbekämpfung im Lavanttal

08.11.2016
LR Holub: Wichtiger Beitrag gegen invasive Arten im Lavanttal
Mit einer Neophyten-Bekämpfungsaktion im Lavanttal setzte sich die Naturschutzabteilung des Landes in dieser Woche ein Zeichen gegen invasive Arten. Umweltreferent Rolf Holub beteiligte sich an der Aktion vor Ort und dankte heute, Dienstag, den zahlreichen Helferinnen und Helfern.

„Neophyten und Neozoen sind im gesamten Bundesgebiet weit verbreitet und sind eine große Herausforderung in ganz Österreich. Invasive, eingeschleppte und nicht-heimische Pflanzen haben unerwünschte Auswirkungen auf heimische Arten und können diese verdrängen aber auch gesundheitliche Probleme verursachen“, so Holub. Umso wichtiger sei es, diese invasiven Arten auszumachen und einzudämmen.

Zu den Problemarten gehören unter anderem das Drüsige Springkraut, der Riesen-Bärenklau, der Japan-Staudenknöterich und auch die Robinie, die im Lavanttal in einem LIFE-Projektgebiet auf einer Länge von 300 Metern und einer Breite von 50 Metern geringelt wurde. In Zukunft seien weitere solcher Aktionstage geplant, informierte Holub, der auch die Bevölkerung zum Handeln aufruft: „Wenn sich Grundeigentümer, Waldbesitzer oder Vereine für eine Bekämpfung der invasiven Neophyten engagieren, können wir uns gemeinsam für die heimischen Pflanzenarten stark machen. Die Umweltabteilung des Landes wird jedenfalls weiterhin für den Schutz der heimischen Arten und gegen eingeschleppte, invasive Pflanzen arbeiten“, so Holub.

Es sei vor zudem sehr wichtig, die Weiterverbreitung von Neophyten zu vermeiden. Gerade Gerätschaften, die im Straßenbau oder in der Landwirtschaft genutzt werden und in einem Neophyten-Gebiet eingesetzt werden, verschleppen sehr oft Neophyten-Samen in noch nicht belastete Gebiete. „Hier ist eine gründliche Reinigung des Arbeitsgeräts unabdingbar, will man eine weitere Verbreitung vermeiden, erklärte Holub.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LR Holub