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POLITIK

Vertrag sichert Zukunft von Kärnten Card

11.11.2016
LR Benger: Kärnten Card ist zukunftsfähig und wirtschaftlich – Gesellschaftsvertrag unterzeichnet

Die Auseinandersetzung Kärnten Card, Kärnten Werbung und Land hat kürzlich in einer zukunftsfähigen Lösung für alle Beteiligten aber vor allem für das Tourismusland Kärnten und die heimischen Nutzer der Karte geendet. „Heute wurde vertraglich besiegelt, was zwischen allen Partnern kürzlich vereinbart wurde. Die Lösung wird den Betrieben, den Gästen und den rechtlichen Rahmenbedingungen gerecht“, betonte Tourismusreferent LR Christian Benger heute, Freitag. Mit der Unterschrift unter dem Gesellschafts-Vertrag fixieren die Beteiligten die Zukunft.

Jahrelange Verhandlungen hätten ein zukunftsfähiges Ergebnis gebracht: Eine Kärnten Card mit diesem Namen, als rechtliche Basis eine GesmbH., die Möglichkeit der Regionalisierung und die Steigerung der Wirtschaftlichkeit für Betriebe. „Es gibt eine Karte in der kommenden Saison, die weiterhin Kärnten Card heißt. Es kann auch regionale Karten entsprechend den Gäste-Trends geben und auch sogenannte Themenkarten, wie beispielsweise für das Harleytreffen“, informierte Benger. Die technischen Voraussetzungen seien gegeben. „Alle Beteiligten haben nun eine Karte möglich gemacht, die den Trends entspricht und eine Weiterentwicklung möglich macht“, so Benger.

Aber nicht nur für Gäste und Einheimische sei eine tragfähige Lösung zu Stande gekommen. Auch für die Freizeitbetriebe werde es ein gleichberechtigtes Abrechnungssystem geben. Neue Mitglieder könnten ebenfalls aufgenommen werden, die aber den Qualitätsstandards der Kärnten Card entsprechen müssten. Vier hätten bereits ihr Interesse kundgetan und würden sich in Verhandlungsgesprächen befinden. Besonders erfreulich sei, dass alle Bergbahnen wieder dabei seien. Auch eine höhere Ausschüttung für die Mitgliedsbetriebe werde es geben. „Die Wirtschaftlichkeit unserer Ausflugsziele muss gegeben sein. Nur wenn sie investieren können, bleiben sie attraktiv“, betont Benger.

Rechtlich werde die neue Kärnten Card auf die Beine einer GesmbH. gestellt. Im Aufsichtsrat seien neben Vertretern der Ausflugsziele auch Vertreter der Tourismusverbände, der Tourismusregionen und der Kärnten Werbung. „Es gibt nur mehr gemeinsam“, so der Tourismusreferent.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Sternig