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Zivilschutz: Kärnten hat mit Notfallblatt-Aktion Vorbildfunktion

12.11.2016
LH Kaiser und LHStv.in Schaunig begrüßen Kooperation zwischen Zivilschutzverband und Gemeinden – Ratgeber können bis 7. Dezember angefordert werden
Brände, Unfälle oder Katastrophen – wenn etwas passiert, heißt es, einen klaren Kopf zu bewahren und rasch zu reagieren. Damit im Ernstfall alles reibungslos funktioniert, bietet der Zivilschutzverband unter Präsidenten Rudolf Schober den Gemeinden wieder Notfallblätter für die Bevölkerung an. Die Fortführung dieses bereits vor fünf Jahren ins Leben gerufenen Projektes, begrüßten heute, Samstag, auch Katastrophenschutzreferent LH Peter Kaiser sowie Gemeindereferentin LHStv.in Gaby Schaunig. Bis 7. Dezember haben die Kommunen heuer wieder die Möglichkeit, den Ratgeber vom Zivilschutzverband anzufordern.

„Wissen, was in einem Notfall zu tun ist, ist die wichtigste Voraussetzung, um sich selbst, seine Familie und andere vor Unheil zu schützen. Bewusstseinsbildung, Motivation und Vorsorge der Bevölkerung sind ganz entscheidende Faktoren für eine erfolgreiche Krisenbewältigung – das haben auch die jüngsten Naturkatastrophen in Kärnten wieder deutlich unterstrichen. Die Maßnahmen der Behörden und der Einsatz der vielen Hilfs- und Rettungsorganisationen werden damit bestmöglich unterstützt“, würdigte Kaiser die Aktion.

Dankbar für das Engagement zeigte sich Schaunig: „Zivilschutzverband und Gemeinden leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in unserem Land.“

Beeindruckt von dieser beispielgebenden Zivilschutzaktion meinte Innenminister Wolfgang Sobotka im Rahmen des diesjährigen Gemeindetages in Klagenfurt: „Kärnten hat damit – wie bei der Kinder-Sicherheitsolympiade – einmal mehr eine Vorbildfunktion eingenommen.“
„Die Gemeinden sind seit jeher für den Zivilschutz ein wichtiger, verlässlicher und unverzichtbarer Partner. Ich freue mich, dass es gelungen ist, dieses engmaschige Netz für Information und Schulung der Bevölkerung zu errichten“, betonte Schober.

Auf einer A4-Seite sind übersichtlich alle wichtigen Sicherheitsinformationen aufbereitet. Notrufnummern von Feuerwehr, Rettung, Polizei, Wasser- und Bergrettung, Euro-Notruf oder Ärztenotdienst sind schnell bei der Hand. Außerdem sind die Bedeutung der Zivilschutz-Sirenensignale sowie das richtige Verhalten bei Unfällen und Bränden darauf erklärt. Die Rückseite enthält wichtige Angaben für die private Katastrophenvorsorge und einen krisenfesten Haushalt. Die Gemeinden haben aber auch die Möglichkeit, eigene lokale Sicherheits-Informationen zu veröffentlichen. Bestellungen von bis zu 2.000 Stück sind für die Kommunen kostenlos.

Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Susanne Stirn 
Fotohinweis: LPD/Bauer