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4,23 EU-Millionen fließen aus INTERREG-Programm nach Kärnten

16.11.2016
LH Kaiser: Grenzüberschreitende Kooperation bringt konkrete Projekte, von denen Länder und Menschen profitieren
Internationale und interregionale Zusammenarbeit gibt Kärnten wesentlichen Schwung auf seinem Zukunftsweg. Davon ist EU-Referent Landeshauptmann Peter Kaiser überzeugt und er kann heute, Mittwoch, mitteilen: Gerade konnten für 13 Projekte, bei denen Träger aus Kärnten und Italien miteinander kooperieren, insgesamt 4,23 Mio. Euro aus dem sogenannten INTERREG-Programm Italien-Österreich der EU für Kärnten lukriert werden.

„Kärnten forciert grenzüberschreitende Kooperationen im Bereich der EU-Programme und setzt auf Zusammenarbeit mit seinen Nachbarländern und -regionen, etwa über die Alpen-Adria-Allianz. Mit Italien, konkret mit Friaul-Julisch Venetien und dem Veneto, sind wir über die Euregio ‚Senza Confini‘ verbunden. Es ist mir wichtig, zu zeigen, dass für uns Zusammenarbeit kein bloßes Lippenbekenntnis ist. Es gibt vielfältige Projekte, von denen unsere Länder und die Menschen direkt profitieren“, betont der Landeshauptmann.

Die 4,23 Mio. Euro aus dem INTERREG-Programm verteilen sich laut Kaiser auf drei Hauptthemengebiete. So fließen 1,87 Mio. Euro in Projekte zu Forschung und Innovationen, 1,62 Mio. Euro gehen in den Bereich Natur und Kultur inklusive Sanfter Tourismus. In den Bereich Institutionen fließen 742.000 Euro, hierbei geht es vor allem um die Zusammenarbeit von Behörden in z.B. Gesundheit, Sozialem, usw. „Zwei der bewilligten Projekte in diesem Bereich wurden im Rahmen der Euregio ‚Senza Confini‘ angeregt“, hebt der Landeshauptmann hervor.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm