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Kärntner Regionalfonds: Investitionen in Bildungsbereich und Infrastruktur

16.11.2016
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Zwölf Millionen Euro garantieren auch 2017 Förderungen im Schul- und Straßenbau, bei Gemeinde- und Verbindungsstraßen und in der Sicherheitsstruktur
In der Sitzung des Kärntner Regionalfonds wurde heute, Mittwoch, über die geplanten Bauvorhaben für 2017 berichtet. „Das Land stellt im Zuge des Fonds für 2017 rund zwölf Millionen Euro zur Verfügung, die als Darlehen den Gemeinden gewährt werden“, erklärte Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig als Vorsitzende des Kärntner Regionalfonds. Die Förderrichtlinien des Kärntner Regionalfonds wurden in diesem Jahr geändert. Dadurch werden noch mehr Investitionen im Bereich der Bildung ermöglicht. Raumangebote und Baustrukturen an Kärntens Schulen können zusätzlich zum Schulbaufonds sichergestellt werden.

„Unsere Schulkinder müssen sich wohlfühlen. Außerdem soll höchste Bildungsqualität in modernsten Schulen gesichert werden“, meinten in diesem Zusammenhang Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Schaunig. Kaiser hob zudem die Wichtigkeit des Kärntner Schulstandorte-Konzepts hervor: „Investitionen in die Qualität der gebäudetechnischen Umbauten sowie schulorganisatorische und pädagogische Rahmenbedingen sind unerlässlich.“ Nach dem Motto „Lernraumschule soll Lebensraumschule werden“, unterstrich Kaiser die Wichtigkeit der Ganztagesschulen. In jeder Gemeinde solle es ein entsprechendes Angebot geben.

Mit 472.000 Euro wurde heuer beispielsweise der Bildungscampus in St. Paul im Lavanttal gefördert. Ein weiterer Betrag für dieses Projekt wurde für 2017 mit 196.000 Euro zugesagt. Weiters wurde die Volksschule Treffen mit 460.000 Euro generalsaniert und auch Hermagor erhielt Förderungen für die Sanierung und den Zubau der Neuen Mittelschule. Weiters vorfinanziert durch den Regionalfonds wird für 2017 unter anderem die Innensanierung der Volksschule in Mörtschach und die Generalsanierung der Volksschule in Ruden.

Durch eine Gesetzesänderung wurde heuer ein weiteres Finanzierungsinstrument geschaffen, um den Gemeinden bei Katastrophenschäden, wie aktuell nach den Unwettern in Afritz, rasch finanzielle Mittel in Form eines Liquiditätsvorschusses zur Verfügung zu stellen. „Sobald die Gemeinden die Rückerstattung aus dem Katastrophenfonds des Bundes erhalten, sollen die Mittel zurück an den Regionalfonds geführt werden“, so Schaunig.

Geplant für 2017 sind unter anderem die Sanierung von Gemeinde- und Verbindungsstraßen, Investitionen in Straßenbau und für die Sicherheitsstruktur. „Gerade in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Gewährung von Förderdarlehen aus dem Regionalfonds besonders wichtig, sie dient der Konjunkturbelebung und schafft Arbeitsplätze in Kärnten“, betonten Kaiser und Schaunig.


Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser/LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Böhm