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Stopp von Glyphosat ist dringend notwendig

21.11.2016
LR Holub: BM Rupprechter ist zum Handeln aufgefordert - Europaweites Verbot des Spritzmittels gefordert
„Bereits im Frühjahr diesen Jahres haben sich die österreichischen Landes-Umweltanwaltschaften gemeinsam gegen die Verwendung von Glyphosat ausgesprochen und die Forderung nach einem Glyphosat-Stopp an den zuständigen Bundesminister Andrä Rupprechter gerichtet“, informierte heute, Montag, Umweltreferent LR Rolf Holub, der ein europaweites Verbot von Glyphosat fordert.

Der momentane Fund von zu hohen Glyphosat-Rückständen in einem privaten Wald in Linsendorf sei Anlass genug, diese Forderung mit Nachdruck zu wiederholen, so Holub: „Pflanzenschutzmittel, die im Österreichischen Pflanzenschutzmittelregister eingetragen sind und über den Bund zugelassen werden, dürfen in der Forstwirtschaft verwendet werden. Der Bundesminister hat die Zulassung für Glyphosat zurückzuziehen und damit den Einsatz in der Forstwirtschaft zu verhindern“, so Holub.

Die Umweltabteilung des Landes habe nach Hinweisen aus der Bevölkerung Wasserproben aus einem naheliegenden Nutzwasserbrunnen in Linsensberg gezogen. Die Überprüfung habe keine Überschreitung bei Glyphosat ergeben. Der Brunnen werde weiterhin laufend seitens der Fachabteilung untersucht, informierte Holub. Die Ergebnisse aus der zuständigen Forstwirtschaftsabteilung seien abzuwarten.

Holub wies darauf hin, dass der Einsatz von Glyphosat im öffentlichen Bereich teils, so etwa in Klagenfurt, verboten sei. Nun müsse der Bund nachziehen, um auch den privaten Gebrauch des Spritzmittels zu unterbinden.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Stirn