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Desinfektion gegen die unsichtbare Gefahr

24.11.2016
LHStv.in Prettner verlängert Kooperationsvertrag „Aktion Saubere Hände“ in den Kärntner Krankenanstalten
Viren und Bakterien sind für das menschliche Auge unsichtbar, dennoch sind sie allgegenwärtig. Im schlechten Fall können sie gravierende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen: Blutvergiftung, Wundinfektion, Lungenentzündung. Im schlechtesten Fall kann die Infektion tödlich enden. Daher gilt es, Vorsorge zu treffen.

Eine wesentliche und an sich einfache Vorsorge sind saubere Hände. Bereits 2014 hat sich der Kärntner Gesundheitsfonds dazu entschlossen, in Kooperation mit der Charite die Kampagne „Aktion Saubere Hände“ im Kärntner Gesundheitswesen umzusetzen. In Krankenhäusern, Rehakliniken, Alten- und Pflegeheimen sowie in ambulanten Einrichtungen werden Händedesinfektionsmaßnahmen angeboten. Mit Erfolg: Infektionen und Übertragungen von multiresistenten Erregern konnten verringert werden. „Die Aktion ist ein wichtiger Teil der Patienten- und Mitarbeitersicherheit. Es ist daher eine Frage der Vernunft und Verantwortung, die Kampagne weiterzuführen“, informiert LHStv.in Beate Prettner heute, Donnerstag. Der Vertrag mit der Charite wird daher um ein weiteres Jahr verlängert.

Die „Aktion Saubere Hände“ basiert auf der WHO-Kampagne „Clean Care is Safer Care“, deren Ziel es ist, Händedesinfektion in den Krankenanstalten vermehrt als Selbstverständlichkeit sichtbar und transparent zu machen, um so nachhaltig eine Übertragung von Erregern zu verringern.

„Sauberkeit und Hygiene sind das A und O im laufenden Betrieb eines Krankenhauses“, so Prettner. Die Händedesinfektionskampagne wird von gezielten Schulungen und entsprechenden Aktionstagen begleitet.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Stirn