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e5-Landesprogramm: Herausragende Energiearbeit von elf Kärntner Gemeinden gewürdigt

24.11.2016
LR Holub: Fünf Kärntner Gemeinden befinden sich seit gestern in der höchsten e5-Auszeichnungsstufe
Gestern, Mittwoch, zeichnete Energiereferent LR Rolf Holub im Villacher Congress Center elf Kärntner Gemeinden für ihre herausragende Energiearbeit und ihren Fortschritt im Rahmen des e5-Landesprogrammes aus. „Alle Kärntner Gemeinden, die am Energie- und Klimaschutzprogramm e5 teilnehmen, sind DIE Umsetzer des Kärntner Energiemasterplans. Es freut mich umso mehr, dieses Jahr gleich elf Gemeinden auszeichnen zu können. Sie sind nachweislich die treibenden Kräfte der Energiewende“, so Holub im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung.

Kärnten startete im Jahr 2005 mit vier Pilotgemeinden (Arnoldstein, Guttaring, Reichenfels und Trebesing). Mittlerweile beteiligen sich 45 Gemeinden am Programm und treiben mit unzähligen Projekten und viel ehrenamtlichem Engagement die Kärntner Energiewende voran. Sie gelten als Vorzeigegemeinden im Bereich Umwelt- und Klimaschutz und sind Teil eines Europäischen Netzwerkes, dem European Energy Award.
Zukunftsfähige Energiepolitik, die Steigerung der Energieeffizienz, ein vermehrter Einsatz erneuerbarer Energien sowie die Verringerung der Energieausgaben seien die grundsätzlichen Ziele des Energieprogramms. e5-Betreuer der Umweltabteilung des Landes unterstützen die Gemeinden in diesem Prozess. „Mein Dank gilt allen Beteiligten und Engagierten, die sich für erneuerbare Energien und die Energiewende einsetzen und damit auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so Holub.

In diesem Jahr wurden in Villach folgende Gemeinden für ihre Fortschritte ausgezeichnet: Baldramsdorf (2e), Gallizien (3e), Hermagor (4e), Keutschach (2e), Kötschach-Mauthen (Rezertifizierung 5e), Malta (3e), Neuhaus (3e), Rennweg (4e), St. Andrä (3e), Stockenboi (3e), Villach (5e).

„Mit den Gemeinden Trebesing, Eisenkappel/Železna Kapla, Arnoldstein, Kötschach-Mauthen und Villach kann Kärnten nun fünf 5e-Gemeinden – also Gemeinden in der höchsten Auszeichnungsstufe – vorweisen“, ist Holub erfreut über diesen Erfolg. Dies sei ein wesentliches Zeichen für die Fortschritte auf Kärntens erneuerbarem Energiesektor, so der Energiereferent.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Stirn