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Lieserschlucht: Derzeit besteht Gefahr in Verzug

24.11.2016
Straßenbaureferent LR Köfer: Mögliche Katastrophe verhindert – Geologen arbeiten mit Hochdruck an Sicherungskonzept
„Leider besteht derzeit die erneute Gefahr einer Hangrutschung, daher gilt Gefahr in Verzug“, fasste heute, Donnerstag, Straßenbaureferent Landesrat Gerhard Köfer die aktuelle Situation in der Lieserschlucht im Bereich Ertlwand zusammen.

Eine erneute Begehung der Schlucht habe ergeben, dass es weit oben in der Wand zu einer Rutschung gekommen sei, die von vor einigen Jahren errichteten Sicherungsnetzen gehalten wurde. Darin würden aber nun rund 300 Tonnen Material hängen, die erneut auf die darunter liegende Straße zu rutschen drohen. „Das könnte fatal enden, weshalb die Straße gesperrt bleiben muss. Außerdem muss auf dem schnellsten Wege mit dem Abtragen und dem Sichern der Wand begonnen werden. Es kann jederzeit wieder zu Starkregen und Rutschungen kommen", so Köfer.

Zwei Geologen würden bereits seit gestern Abend an einem Konzept arbeiten. Danach könne sofort die Angebotslegung durch Spezialfirmen erfolgen sowie die Ausschreibung beginnen. "Wir müssen sofort handeln. Jeder Tag kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld, nachdem die aktuell notwendigen Arbeiten ohnehin schon einen beträchtlichen finanziellen Aufwand bedeuten", betonte Köfer. Alle Anrainer und Nutzer der B99 Katschbergstraße in dem Bereich bittet Köfer um Verständnis für die aktuelle Sperre und die angespannte Situation.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Herzog-Sternath/Zeitlinger