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Ein Dankeschön für pensionierte Pädagoginnen und Pädagogen

28.11.2016
LH Kaiser lud zu Festakt in den Spiegelsaal – Sie haben Großartiges geleistet
Menschen, die ihr ganzes Berufsleben der Ausbildung der Jugend für die Zukunft Kärntens gewidmet haben, wurden heute, Montag, für ihr großes Engagement bedankt: Im Rahmen eines Festaktes im Spiegelsaal der Landesregierung verabschiedete Bildungsreferent LH Peter Kaiser gemeinsam mit Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger und Stefan Sandrieser (Vorsitzender des Zentralausschusses für Allgemeinbildende Pflichtschulen) zahlreiche Pädagoginnen und Pädagogen aus dem Pflichtschulbereich in ihren verdienten Ruhestand.

Heute gebe es ein weinendes und lachendes Auge, sagte der Landeshauptmann. „Alle hier Anwesenden können zu Recht stolz sein, nach vielen Jahren aufopfernder Arbeit, die sich immer an Schülerinnen und Schülern orientiert hat, auf etwas wirklich Herzeigbares blicken zu können. Sie können sagen, ja, das, was ich gemacht habe, war etwas wert“, so Kaiser. Das weinende Auge habe das Land Kärnten, das mit einem Pensionsstichtag rund 130 Pädagoginnen und Pädagogen verliere. „Es ist ein Weggehen von Erfahrungen, von pädagogischen Werten, von Wissen und Routine.“

Der Landeshauptmann verwies darauf, dass erstmals in der Geschichte des Landes sämtliche Bildungsagenden aus einem Referat heraus gesteuert, entwickelt, evaluiert und begleitet würden. In diesem Zusammenhang hob Kaiser die Wichtigkeit der Elementarpädagogik hervor, die durch eine leichte Umakzentuierung endlich jenen Stellenwert bekommen habe, der ihr zustehe. Das Bekenntnis des Landes zur Bildung zeige sich auch im Budget. „Es macht sehr deutlich, dass uns das Bildungswesen etwas wert ist“, sagte der Landeshauptmann.

Sandrieser machte darauf aufmerksam, dass es die Personalvertretung schon immer als ihre Aufgabe gesehen habe, allen Lehrerinnen und Lehrern, die in den Ruhestand eintreten, angemessen zu danken. „Ich freue mich sehr, dass Bildungsreferent Kaiser dies mittlerweile im würdigen Rahmen des Spiegelsaals ermöglicht.“ Besonders betont hat Sandrieser die Veränderung der Rahmenbedingungen für Lehrerinnen und Lehrer. „Es hat sich sehr viel verändert, von der Art des Unterrichtens über den Inhalt bis zum Bild des Lehrers in der Gesellschaft, die Belastung wird immer größer.“


Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Fotohinweis: LPD/fritzpress