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POLITIK

Regierungssitzung 10 – Verkehrssicherheitsbericht 2016 präsentiert

29.11.2016
LR Darmann: Risikostellen identifizieren und entschärfen, gezielt Programme und Kampagnen umsetzen
In der Regierungssitzung heute, Dienstag, legte LR Gernot Darmann als Referent für Verkehrssicherheit und Straßenverkehrsrecht den Verkehrssicherheitsbericht 2016 vor. „Risikostellen im Straßennetz, an denen gehäuft Unfälle auftreten, identifizieren und durch bauliche und technische Maßnahmen entschärfen. Das ist unsere Philosophie für Verkehrssicherheitsmaßnahmen in Kärnten. Bisher wurden landesweit 86 neuralgische Stellen bearbeitet“, teilte Darmann mit.

In seinem Verkehrssicherheitsbericht wird ausgeführt, dass Kärnten mit Wien, Salzburg und Tirol zu jenen Bundesländern mit einer geringen Unfallquote, gemessen an der Bevölkerungszahl, gehört. „Dennoch ist jedes einzelne Opfer eines zu viel. Es ist alles zu tun, um Verkehrsunfälle zu vermeiden“, betonte Darmann. Täglich passierten in Kärnten im Vorjahr im Schnitt acht Unfälle mit Personenschäden. 40 Menschen verloren ihr Leben. „Diese Fakten sind eine eindringliche Mahnung, dass wir die Anstrengungen zur Verringerung der Unfall- und Verunglücktenzahlen verstärken und gezielt Programme und Kampagnen, wie etwa zur Verkehrserziehung und Bewusstseinsbildung, umsetzen müssen“, so der Landesrat.

Die Herausforderung für die zukünftige Verkehrssicherheitsarbeit werde darin liegen, rechtzeitig auf neue gesellschaftliche und technische Entwicklungen zu reagieren und die daraus entstehenden Gefahren zu beseitigen.

Besonders aufgefallen sei der Anstieg von Radfahrer-, Motorradunfällen und Unfällen mit Personen in der Altersgruppe 65+. Ein großes Augenmerk werde auf die Unfallprävention für Kinder gelegt. 2015 wurden 201 Kinder (6-15 Jahre) bei 178 Unfällen verletzt, zehn davon beim Schulweg. „Schulkinder sind für uns ein wichtiger Adressat von Informations- und Aufklärungsarbeit. Kinder sollen konsequent an das richtige Verhalten im Straßenverkehr gewöhnt und herangeführt werden, damit sie das entsprechende Problembewusstsein und eine entsprechende Eigenverantwortung entwickeln können“, so Darmann.


Rückfragehinweis: Büro LR Darmann
Redaktion: Aichbichler/Böhm