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Ja zu Vollausbau des Radweges am Wörthersee Südufer

30.11.2016
LR Köfer: Gemeinsames Arbeitsgespräch mit Fachexperten am Mittwoch
„Seit Jahren wird darüber diskutiert, nun sollen aber endlich „Nägel mit Köpfen“ gemacht werden“, kündigt Straßenbaureferent Landesrat Gerhard Köfer zum längst fälligen Lückenschluss des Wörthersee Radweges entlang des Südufers an. Ein Vollausbau sei die einzige Alternative, um Radfahrbegeisterten ein sicheres Fahren des rund 15 Kilometer langen Straßenstückes südlich des Wörthersees zu ermöglichen. Auch Autofahrer und Fußgänger würden von dieser Variante profitieren. Eine geplante Einbahnregelung sei aus Sicherheitsgründen nicht optimal und würde auch nicht den gewünschten Mehrwert für Radfahrer und für das Land Kärnten bieten. „Alle Initiativen und finanziellen Unterstützer zur Errichtung eines Radweges entlang des Wörthersee-Südufers sind zu befürworten. Wenn dieser verwirklicht werden soll, kann dies nur mit einem Vollausbau erfolgen“, erklärt Köfer.

Grundsätzlich seien bereits circa 5 Kilometer fertig gebaut, 8 Kilometer sind derzeit an Gehsteigen vorhanden, die noch auf Radwege adaptiert werden müssten, 2,5 Kilometer fehlen noch gänzlich. „Wenn alle Kräfte im Land an einem Strang ziehen und die finanziellen Mittel aufbringen, könnte die Verwirklichung eines voll ausgebauten Radweges entlang des Wörthersee Südufers in den Jahren 2018 bis 2022 erfolgen“, ist der Landesrat Köfer überzeugt. Aus seinem Referat würden ebenfalls finanzielle Mittel über mehrere Jahre eingebracht werden.

Parallel dazu müsste laut Köfer seitens der Verkehrsbehörde aber auch eine 50 km/h Beschränkung entlang des Radweges verordnet werden, um den Verkehr zu verlangsamen. Auch diese Maßnahme würde die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und der betroffenen Anrainer erhöhen.

„Am kommenden Mittwoch findet ein entsprechender Arbeitstermin mit Einbindung der Straßenbauabteilung statt, bei dem die Umsetzung des Vollausbaus des Radweges und somit ein gemeinsames Bekenntnis dazu besprochen werden“, führt Köfer aus.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Herzog-Sternath