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MAHLE geht mit Transparenz neue Wege

02.12.2016
LH Kaiser und AK-Präsident Goach überzeugten sich von enormen Entwicklungen des Unterkärntner Vorzeigeunternehmens – Mit neuen Technologien will man zum Leitbetrieb werden
Mit mehr Transparenz den Menschen vermitteln, was in den riesigen Hallen passiert – das ist das große Ziel, das sich die MAHLE Filtersysteme Austria GmbH für die kommenden Jahre gesetzt hat. Willkommen war daher der Besuch von Landeshauptmann Peter Kaiser und Arbeiterkammerpräsident Günther Goach dieser Tage. Geschäftsführer Thomas Berg und Produktionsleiter Marc Wittlinger nutzten gemeinsam mit den Mitarbeitern die Chance, den hochrangigen Gästen das eindrucksvolle Unternehmen, das immerhin zweitgrößter Arbeitgeber Kärntens ist, näher zu bringen.

Nach Jahren des stetigen Wachstums sei es nun an der Zeit zu erkennen, dass sich das Volumen nicht mehr nach oben, sondern eher seitwärts bewegt. Man sei daher bemüht mit Firmen aus der Region zusammenzuarbeiten – neue Wege zu finden um die Effizienz zu steigern. „Um aber sowohl Unternehmen, als auch Arbeitskräfte nach St. Michael ob Bleiburg zu bekommen, muss nach außen hin klar sein, was hier geleistet wird. Die Menschen müssen wissen, welche Möglichkeiten wir zu bieten haben“, erklärte Berg im Gespräch mit den interessierten Besuchern den Sinn der neuen Transparenz. Mit bestens ausgebildeten Mitarbeitern und neuen Technologien wie beispielsweise der Reinraumtechnik will man sich auch in Zukunft gegen die Konkurrenz behaupten. „Im Zuge unserer dualen Strategie widmen wir uns, neben der Optimierung des Verbrennungsmotors, neuen Betätigungsfeldern, insbesondere Themen rund um die Elektromobilität“, waren sich Berg und Wittlinger einig. Ihr großes Ziel sei es momentan, den Standort in St. Michael ob Bleiburg zum Leitbetrieb zu machen. Das sei aber nur mit gut ausgebildeten und flexiblen Mitarbeitern sowie mit den besten Rahmenbedingungen möglich.

Beeindruckt von der Entwicklung des Unternehmens zeigten sich Kaiser und Goach nach dem Rundgang. Sie seien bemüht darum, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um den Erhalt der Arbeitsplätze im Unterkärntner Vorzeigeunternehmen zu sichern. „Das gute an solchen Betriebsbesichtigungen ist, dass man sich selbst davon überzeugen kann, dass sich hier etwas tut, dass hier etwas weitergeht“, meinte der Landeshauptmann lobend und versicherte bezugnehmend auf die Probleme rund um den Wareneingang seine Unterstützung bei behördlichen Hürden zu. Kärnten verzeichne entgegen dem österreichweiten Trend einen leichten Aufwind. Mit Schwerpunkten im Bereich der Ausbildung und Bildung versuche man, den Unternehmen die bestmögliche Basis zu bieten.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Susanne Stirn
Fotohinweis: LPD/Just