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Klagenfurter Eissportzentrum wird saniert und modernisiert

06.12.2016
LH Kaiser, Bgm. Mathiaschitz: Guter Schritt für Klagenfurt und Kärnten – LR Benger, LR Holub: Wichtige Zukunftsinvestition
 Das Eissportzentrum Stadthalle Klagenfurt wird endlich saniert. In einer gemeinsamen Pressekonferenz von Land und Stadt Klagenfurt wurde das Projekt heute, Dienstag, präsentiert. Geplant sind die Neuordnung und Auffrischung der Halle, der Neubau des Kabinentraktes sowie die Sanierung und Erweiterung der sanitären Anlagen. Das Eissportzentrum Klagenfurt ist die Heimstätte des österreichischen Rekordeishockeymeisters KAC mit seinen Nachwuchsteams und Spielstätte von rund hundert weiteren Eishockey- und Eissportvereinen.

An der Präsentation nahmen Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, die Landesräte Christian Benger und Rolf Holub, Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz sowie Vertreter des KAC und Funktionäre von Eissportvereinen teil. Bei allen herrscht große Freude über die überfällige Modernisierung. Die Gesamtkosten wurden mit rund 4 Mio. Euro beziffert, die sich Stadt und Land je zur Hälfte aufteilen. Bauherr sind die Kärntner Messen.

Wie LH Kaiser sagte, komme man mit dieser Sanierung und Modernisierung einen guten Schritt weiter. Ein langandauerndes Problem werde gelöst und etwas sehr Wichtiges für Klagenfurt und Kärnten umgesetzt. Er schätze auch, dass auf Zweckmäßigkeit und Sparsamkeit dabei Wert gelegt und in Form von Modulen weitere Bauschritte möglich werden. Der entsprechende Regierungsbeschluss beinhalte auch die zweite Eisfläche für Villach, denn die Landesregierung sei darum bemüht, die beiden Eishockeyhochburgen gleich zu behandeln. „Kärnten hat sich mit Hypo/Heta von einer großen Bedrohung befreit. Jetzt zeigen wir, dass intelligentes Sparen und sinnvolles Investieren sich nicht ausschließen, sondern im Interesse der Menschen ergänzen. Der Beschluss zur Sanierung der Eishalle ist auch ein deutlicher Beleg dafür, dass wir gemeinsam optimistisch in die Zukunft gehen“, so Kaiser.

Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz betonte die Notwendigkeit der Sanierung bzw. des neuen Kabinentraktes als Infrastruktur für die Jugend. Die gemeinsame Präsentation symbolisiere auch die Gemeinsamkeit der Politik in Stadt und Land. Klagenfurt könne den Betrag von 1,5 Mio. Euro noch heuer überweisen.

Landesrat Christian Benger sprach von einem schönen Tag für Klagenfurt und Kärnten und einem großen Tag für den Kärntner Eissport. Das neue Eissportzentrum sei ein Gewinn für alle. Landesrat Rolf Holub hob ebenfalls die gemeinsame politische Vorgangsweise für diese wichtige Investition hervor. Die Stadträte Jürgen Pfeiler, Otto Umlauft und Frank Frey zeigten sich über das neue Projekt erfreut. Das Geld für die Jugend und um die Jugend zum Eissport zu bringen, sei gut investiert.

Sportdirektor Arno Arthofer konnte weiters den Architekten Christian Halm, KAC-Vizepräsident Hellmuth Reichel, KAC-Vorstandsmitglied Johannes Schwaiger sowie den sportlichen Leiter des KAC, Dieter Kalt, Kärntens Eishockeyverbandspräsidenten Wolfgang Ebner, Eisstocksportverbandspräsidenten Wolfgang Winkelbauer, Otmar Braunecker, Präsident des Kärntner Eisschnelllaufverbandes. (Eislaufverband) begrüßen. Sie alle dankten der Politik für diesen Schritt. Diese Maßnahmen würden die Attraktivität des Standortes und des Eissports steigern. Dieter Kalt wies auf den starken KAC-Nachwuchs von rund 260 Kindern hin, für die rund 7.000 Betreuungsstunden geleistet werden.

Architekt Halm erläuterte das Projekt im Detail, die Fertigstellung soll bis zur Saison 2018 bei ungehindertem Spielbetrieb erfolgt sein. Der neue und erweiterte Kabinentrakt wird drei Geschosse samt Keller umfassen. Er wies auch auf die vielen Nutzergruppen bzw. Vereine hin und meinte, dass die Stadthalle selbst zwar schon 60 Jahre alt, aber sanierungsfähig sei. Man werde sie innen auch neu auffrischen. Er dankte Land, Stadt, KAC, Messe und Sportdirektor Arthofer für das Zustandekommen des gemeinsamen Projektes.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: kb
Foto: LPD/Eggenberger