News

LOKAL

Kärntner Gesundheitsfonds startet 2017 Investitionsoffensive

07.12.2016
LHStv.in Prettner: Erster Simulations-OP im Klinikum Klagenfurt - Medizinische Großgeräte für KABEG Häuser und Umbau KH St. Veit
Klagenfurt (LPD). Mit 13,6 Millionen Euro wird der Kärntner Gesundheitsfonds (KGF) im nächsten Jahr Investitionsvorhaben der Kärntner Fonds-Krankenanstalten unterstützen. Das entsprechende Okay kam einstimmig von der Gesundheitsplattform, gab heute, Mittwoch, Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner bekannt.

Die größten Brocken sind: Zum einen ist das die erste Subventionsspritze für den Um- bzw. Zubau im Krankenhaus St. Veit. Die Gesamtkosten für das auf vier Jahre veranschlagte Projekt werden knapp zwölf Millionen Euro betragen. Optimiert werden die Intensivstationen und die OP-Bereiche. Geplant ist zudem, die Patientenzimmer in der so genannten „;Mittelspange“; des Gebäudetraktes neu zu gestalten. Verlegt und ausgebaut werden Rettungszufahrt und Aufnahmebereich. Gemäß dem Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG) wird die Tagesonkologie angepasst und eine palliativmedizinische Pflegeeinheit geschaffen.

Außerdem wird im Klinikum Klagenfurt Kärntens erster Simulations-OP für Ausbildungszwecke errichtet. „;Kernstück dieser Räumlichkeit stellt eine menschliche Puppe dar, an der von Chirurgen, Anästhesisten, Notfallmedizinern und der Pflege die Bewältigung verschiedener Situationen, die während einer Operation auftreten können, trainiert werden sollen“;, erklärte Prettner. Diese Art der medizinischen Fachausbildung würde sich immer mehr zu einem Standard für die erwähnten Berufsgruppen herauskristallisieren.

Laut Gernot Stickler, Geschäftsführer des KGF, soll der Simulations-OP sämtlichen fachlich interessierten Personengruppen aller KABEG-Häuser sowie auch anderer Krankenhäuser offenstehen. Die Gesamtinvestitionskosten betragen 790.000 Euro, der KGF schießt 316.000 Euro zu.

Der zweite große Brocken betrifft die Förderung von 30 neuen Ultraschallsystemen in den nächsten Jahren für die KABEG-Häuser. Mit knapp einer Million Euro wird außerdem dem LKH Villach und mit 1,8 Millionen Euro dem Krankenhaus Spittal für die Anschaffung von Ersatz MRT- bzw. CT-Geräten unter die Arme gegriffen. „;Im medizinisch-technischen Bereich passiert die Weiterentwicklung rasant. Die neuen Geräte ermöglichen eine kürzere Untersuchungszeit und werden eine bessere Bild- und Befundqualität aufweisen“;, erklärte Stickler. Prettner ergänzte: „;Moderne Medizin kostet, doch sie bietet unglaubliche Möglichkeiten. Es ist unser Anliegen, der Kärntner Bevölkerung im Gesundheitsbereich die beste Behandlung zu bieten.“;

Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Zeitlinger
07. Dezember 2016
Nr. 1.120, 2.450 Zeichen