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Unterstützung für Kärntner Hilfsprojekte

07.12.2016
LH Kaiser bei Sitzung des Entwicklungspolitischen Beirates – Förderung für wichtige Vorhaben beschlossen – Neue Projekte können eingereicht werden - "Damit leisten wir auch einen Beitrag zur Reduzierung von Fluchtbewegungen"
Kärntnerinnen und Kärntner helfen Menschen in aller Welt mit viel Herz, persönlichem Einsatz und innovativen Projekten. Welche davon vom Land Kärnten gefördert werden, entscheidet auf fachlicher Ebene der Entwicklungspolitische Beirat. Dieser trat kürzlich wieder unter dem Vorsitz von Landeshauptmann Peter Kaiser zusammen. Unterstützt werden demnach wieder vier Projekte mit einer Gesamtfördersumme von 47.330 Euro. Geld gab es auch für den Verein „Mölltalherzen für Kongo“. Die Mitglieder rund um Obmann Konrad Weixelbraun engagierten sich für den Bau eines Schulgebäudes in Kinshasa, Mamufu im Kongo. Ein Projekt das vom Land Kärnten mit 18.700 Euro unterstützt und im Rahmen der Beiratssitzung präsentiert wurde.

„Menschlichkeit und Solidarität darf keine Grenzen kennen“, betonte Kaiser und fügte hinzu: „Wir tragen gesellschaftspolitische Verantwortung und haben die Pflicht gegen Hunger, Not und Elend in dieser Welt einzutreten.“ Die Förderung von Bildung sei hier wie dort die beste Möglichkeit, die Armut zu bekämpfen, Menschen vor Ort entsprechende Perspektiven und Grundlagen zu bieten, um so letztlich auch Gründe für Fluchtbewegungen und die Zahl flüchtender Menschen zu reduzieren.

In der Beiratsitzung wurde zudem beschlossen, das Projekt „Förderung von Genderperspektiven und frauenspezifischer Ökonomie durch die Arbeit der Freedom from Debt Coalition (FDC) auf den Philippinen“ eingereicht von der Katholischen Frauenbewegung der Diözese Gurk, zu fördern. Unterstützung gibt es auch für „Gesundheitsförderung von elternlosen Klosterschülerinnen in Myanmar“ vom Verein SONNE International, für das Projekt „Schulklasseneinrichtung für eine Berufsschule für Tourismus in Benguela/Uganda“ vom Verein Iniciativ Angola sowie das Vorhaben einer Frauengruppe in der Region Kotido/Uganda die sich für den Bau eines Gemeinschaftsraumes einsetzt, der für Ausbildungskurse genutzt werden soll.

Das Land Kärnten unterstützt im nächsten Jahr wieder Initiativen Kärntner NGOs sowohl in der Projektarbeit in einem EZA-Land als auch in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Kärnten. Einreichfristen sind der 31. März und der 31. Oktober 2017. Weitere Informationen sind unter www.europa.ktn.gv.at zu finden.

Für ihr langjähriges Engagement geehrt und gleichzeitig aus dem Beirat verabschiedet wurden im Zuge der jüngsten Sitzung Sr. Andreas Weißbacher vom Kloster Wernberg und Gerhard Payr vom Bündnis für eine Welt.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Stirn/Schäfermeier