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25 Jahre KAGIS: Geografisches Informationssystem feiert Jubiläum

07.12.2016
LR Holub – KAGIS liefert wichtige Grundlagen für faktenorientierte Politik und Verwaltung
Mit einer Übergabe aller KAGIS-Dokumentationen von 25 Jahren an das Kärntner Landesarchiv zelebrierten heute, Mittwoch, Umwelt- und Energiereferent Rolf Holub sowie das Team des „Kärntner Geografischen Informationssystem“ (KAGIS) das 25-jährige Bestehen des wichtigen Geo-Informationssystems. Mit der Übergabe der Akten werde das digitale System auch analog im Kärntner Landesarchiv dokumentiert.

Seit 25 Jahren wird Kärnten in den verschiedensten Bereichen digital erfasst und kartografiert. Das Besondere dabei sei vor allem die abteilungsübergreifende Nutzung der Daten, erklärte Holub: „KAGIS ist in den letzten 25 Jahren zu einem unverzichtbaren Tool der Landesverwaltung geworden. Egal ob im Umweltbereich, in der Gemeindepolitik, der Raumordnung, in der Land- und Forstwirtschaft, im Verkehrsbereich, in der Wasserwirtschaft oder bei Kultur und Freizeit – KAGIS ermöglicht in allen Bereichen faktenorientierte Entscheidungen für Politik und Verwaltung. Unser Geo-Informationssystem ist ein wertvoller Datenschatz, den wir hüten und in Zukunft weiter ausbauen“, so Holub.

Für die Bürgerinnen und Bürger sei KAGIS mittlerweile zu einer wichtigen Service-Einrichtung geworden, die sich immer größerer Beliebtheit erfreue: „Mit dem Online-Solarpotenzialkataster kann beispielsweise jeder ganz einfach und kostenlos herausfinden, ob die Anschaffung einer eigenen Photovoltaik- oder Solaranlage sinnvoll und rentabel ist. Das mögliche Solarpotenzial eines jeden Kärntner Haushalts ist im Solarpotenzialkataster verzeichnet“, so Holub. Ein weiteres Einsatzgebiet von KAGIS, das der Bevölkerung direkt zu Gute komme, sei die Umgebungslärmkartierung: Hier werden strategische Lärmkarten erstellt, auf deren Basis die Bevölkerung vor zu großer Lärmbelastung geschützt werden kann.

Auch im Bereich der Naturgefahren sei KAGIS zu einem unverzichtbaren Instrument geworden, so Holub: „Naturgefahren wie Hochwasserereignisse können durch die Folgen des Klimawandels öfter und verstärkt auftreten. Mit dem Kärntner Geo-Informationssystem werden diese Ereignisse nicht nur dokumentiert und kartografiert – es können auch vernetzte Risikobewertungen für die Zukunft getroffen werden. Das erleichtert das Risikomanagement und hilft den Gemeinden vor Ort bei der Planung ihrer Maßnahmen“.

Holub dankte in diesem Zusammenhang dem gesamten KAGIS-Team für die wertvolle und beständige Datenarbeit in den letzten 25 Jahren: „Ich bin mir sicher, dass wir die KAGIS-Erfolgsgeschichte gemeinsam weiterschreiben werden“, so der Umweltreferent.


Rückfragehinweis: Büro LR Rolf Holub
Redaktion: Rauber/Stirn