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Impulse für Forschung und Start-ups: Regierung forciert zukunftsgerichtete Wirtschaftsförderung

10.12.2016
Technologiereferentin LHStv.in Schaunig: Förderungen für einen Reinraum und ein Gründerprogramm stärken Wirtschaftsstandort, schaffen hoch qualifizierte Arbeitsplätze und wirken nachhaltig
Zwei wichtige Impulse für die zukunftsgerichtete Entwicklung der beiden Kärntner Zentralräume gibt die Zukunftskoalition mit dem Beschluss von Förderprojekten des KWF in der kommenden Regierungssitzung. Zwei Millionen Euro sollen an die CTR Carinthian Tech Research AG zur teilweisen Finanzierung des Projektes „Forschungsreinraum Equipment 2017“ fließen und mit 1,75 Millionen Euro wird das build!-Gründerzentrum bei der Start-up-Förderung unterstützt. Die Mittel kommen zum Teil aus dem KWF und zum Teil aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. „Sowohl die Förderung von Forschung und Entwicklung als auch die Unterstützung von Start-ups treiben Innovationen voran und stärken den Wirtschaftsstandort Kärnten nachhaltig“, betonte Technologiereferentin Gaby Schaunig. „Mit der Weiterentwicklung des CTR schafft Kärnten einen weiteren Meilenstein in der Etablierung als Kompetenzregion für Mikroelektronik.“ Im Detail werde man das Projekt zu Jahresbeginn vorstellen.

Mit dem build!-Gründerzentrum mit Standorten in Klagenfurt und Villach bietet Kärnten innovativen Start-ups bereits seit Jahren ausgezeichnete Bedingungen. Seit 2002 ist es Teil des österreichischen Inkubatoren-Netzwerks AplusB und nimmt am entsprechenden Förderprogramm des Bundes teil. 133 Gründungsprojekte wurden seither unterstützt und damit 450 hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. 2017 startet das Nachfolge-Förderprogramm AplusB Scale-up, für das sich build! ebenfalls bewerben wird, um die Aufbauarbeit im Gründungsbereich entsprechend fortsetzen zu können. Das Land Kärnten gibt mit dem Beschluss am kommenden Dienstag die nötige Finanzierungszusage für eine erfolgreiche Teilnahme an dem Programm. „Diese Initiative ist Teil der Gesamtstrategie zur Positionierung Kärntens als Innovationstreiber in der Alpen-Adria-Region und zur Schaffung eines idealen Start-up-Umfelds“, so Schaunig. Eine entsprechende Ökosystem-Studie wird derzeit im Auftrag des Landes durch den internationalen Start-up-Vernetzer Pioneers erstellt.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Stirn