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Hundeabgabe neu: Anreize für Besuch einer Hundeschule

12.12.2016
LHStv.in Schaunig: Neues Hundeabgabegesetz sieht Aliquotierung vor sowie Vergünstigungen für jene Halter, die ihr Tier ausbilden – Einnahmen fließen zur Gänze an Gemeinden
Mit einer Neufassung des Hundeabgabengesetzes vollzieht Kärnten eine Anpassung an die rechtliche Situation in anderen Bundesländern. Die Abgabe, die von den Gemeinden eingehoben werden kann - es gibt dazu keine Verpflichtung der Kommunen - ist für alle Hunde zu entrichten. Ausgenommen sind laut Gesetz Blindenhunde sowie Wach- und Diensthunde von Polizei, Zoll und Heer. Diese Ausnahmen werden künftig auf ausgebildete Hunde anerkannter Rettungsorganisationen sowie Hunde von Berufsjägern und Jagdaufsehern, die für die jagdlichen Aufgaben genutzt werden, erweitert.

„Eine Erleichterung stellt für die Hundebesitzer die neue Aliquotiertung dar“, teilte heute, Montag, Gemeinde- und Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig mit. Musste bis dato für einen Hund – unabhängig davon, wann innerhalb des Jahres er angeschafft wurde oder verstarb – immer die komplette Jahresgebühr entrichtet werden, so ist künftig nur der aliquote Teil zu bezahlen. Neu ist die gesetzliche Festlegung einer Mindestabgabenhöhe von 50 Euro. Für Hundebesitzer, die mit ihrem Tier eine Hundeschule besuchen bzw. belegen können, dass sie in der Vergangenheit bereits einmal so eine Ausbildung absolviert haben, gilt ein halbierter Mindestsatz von 25 Euro. Die Festschreibung der tatsächlichen Höhe der Abgabe sowie die Einhebung obliegt den Gemeinden. Die Gesetzesänderung bedarf noch der Beschlussfassung durch den Kärntner Landtag.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Zeitlinger