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Grünes Licht für Ironman 2017 in Kärnten

16.12.2016
LH Kaiser, LR Köfer: Straßenzustand der Radstrecke problemlos – Arbeitsgruppe erarbeitet einheitliche Prozesse bzw. Ablaufpläne für Planung, Organisation und Durchführung von Radsportveranstaltungen
„Der Ironman 2017 in Kärnten kann hinsichtlich des Straßenzustandes problemlos stattfinden.“ Mit dieser für alle Ironman-begeisterten Athletinnen und Athleten sowie zigtausenden Fans erfreulichen Mitteilung warteten heute, Freitag, Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Straßenbaureferent LR Gerhard Köfer auf. Die auf Kaisers Initiative hin eingesetzte Arbeitsgruppe unter Federführung der Abteilung 9 mit Volker Bidmon und der Landessportabteilung mit Sportdirektor Arno Arthofer konnte nach der Untersuchung der für Radsportveranstaltungen vorgesehenen Straßen bekanntgeben, dass die Ironman-Radstrecke auch 2017 bedenkenlos zur Verfügung steht.

„Der Ironman ist eine in wirtschaftlicher, sportlicher und touristischer Hinsicht besonders wertvolle Veranstaltung für unser Bundesland. Umso erleichterter bin ich, dass wir das Fragezeichen hinter dem Ironman 2017, aufgrund der Diskussion über Sportunfälle auf Kärntens Straßen, gegen ein Rufzeichen tauschen können“, so Kaiser, der die Radstrecke nicht nur bei seinen fünf Ironman-Finishes bewältigt hat, sondern auch immer wieder für Trainingsfahrten nutzt.

„Ich bin froh, dass es auf unsere Initiative hin gelungen ist, alle straßenrechtlichen und sicherheitstechnischen Bedenken zu klären, um die Durchführung des Ironman 2017 zu ermöglichen. Gleichzeitig bin ich zuversichtlich, dass auch für die Umsetzung anderer wichtiger Radveranstaltungen eine Lösung gefunden wird. Dennoch weise ich darauf hin, dass anlassbezogen jede einzelne Radveranstaltung entsprechend geprüft und auf deren sicherheitstechnische Durchführbarkeit gemessen am Straßenzustand untersucht werden muss, da bedauerlicherweise noch immer 25 Prozent der Landesstraßen in Kärnten der Güteklasse vier und fünf entsprechen“, wies Straßenbaureferent Köfer hin.

Wie Kaiser weiter ausführte, werde sich die Arbeitsgruppe auch alle anderen für Radsportveranstaltungen vorgesehenen Straßen genau auf ihre Tauglichkeit hin anschauen und gegebenenfalls den für eine vertretbare, risikominimierte Durchführung notwendigen Sanierungsbedarf erheben. Ziel der Arbeitsgruppe sei es insgesamt, mit Veranstaltern, zuständigen Behörden und Straßenerhalter kärntenweit einheitliche Prozesse bzw. Ablaufpläne für Planung, Organisation und Durchführung von Radsportveranstaltungen zu definieren. Für den Prozess der technischen Freigabe von Radstrecken bedeute das z.B., dass der Straßenerhalter gemeinsam mit dem Veranstalter rechtzeitig einen Ortsaugenschein vornimmt, um Gefahrenquellen zu minimieren. Darüber hinaus soll eine Haftungsausschlusserklärung für Teilnehmer gemäß Benchmark „Ironman“ vereinheitlicht werden. Juristisch geprüft wird derzeit auch die Möglichkeit einer Haftpflichtversicherung für jene Landesbedienstete, die entsprechende Bescheide auszustellen haben.


Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser/LR Köfer
Redaktion: Schäfermeier/Herzog-Sternath/Böhm