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Dachverbände siedeln ins Haus der Volkskultur

16.12.2016
LR Benger: Kulturmeile entsteht – 15 Dachverbände siedeln in die Innenstadt (Mießtalerstraße)
In der Klagenfurter Innenstadt entsteht gerade eine Kultur–Meile, weil 15 Dachverbände von ihrem bisherigen Standort am Bahnhof in die Innenstadt siedeln. In der Mießtaler Straße reiht sich das Haus der Volkskultur zwischen Konzerthaus, Museum, Landesverwaltung und Landesregierung ein. „Es kommt zusammen, was zusammen gehört. Die Dachverbände der Volkskultur nutzen die ehemaligen Räume der Wohnbauförderung mitten in der Stadt gemeinsam. Es entsteht für alle Vereine und ihre Mitglieder ein Kompetenzzentrum für ihre wertvolle Arbeit“, sagt Volkskulturlandesrat Christian Benger heute, anlässlich einer Begehung der adaptieren Räumlichkeiten.

Noch wird zwischen Kartons und Regalen gearbeitet, bis Ende Jänner sollten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesiedelt sein. Auch die Unterabteilung Volkskultur hat ihre Büroräume nun in der Mießtaler Straße. „Wir sind hier im Zentrum des Geschehens und können auf kurzen Wegen informieren, informiert sein und unsere Arbeit für die Vereine bestens erledigen“, erklärt Heimo Schinnerl, Obmann der ARGE Volkskultur.

Den Dachverbänden der Volkskultur drohte die räumliche Trennung, weil die bisherigen Räume am Bahnhof anderweitig benötigt werden. Priorität hatte daher fürs neue Haus der Volkskultur, dass alle unter einem Dach zusammenbleiben. In der Mießtaler Straße finden die Verbände und Vereine der Volkskultur Büro-Infrastruktur, Räume für Workshops und sie haben den direkten Kontakt zur Abteilung Volkskultur des Landes. Sie haben Räume für ihre organisatorische Arbeit und bekommen zugleich Information für ihre Arbeit und ein Gedankenaustausch erfolgt auf kurzem Weg.

22 Räume auf zwei Etagen stehen zur Verfügung und der adaptierte Keller fürs Archiv und für einen großen Besprechungsraum. In Kärnten gibt es über 1.800 Vereine unter 21 Verbänden, die sich im Jahr 2000 zur ARGE Volkskultur zusammengeschlossen haben. „Fast 100.000 ehrenamtlich tätige Vereinsmitglieder brauchen ihre Anlaufstellen. Mit dieser Übersiedelung sichern wir von Landesseite die Infrastruktur für unsere Vereine und Verbände langfristig ab“, stellt auch Horst Moser, der Leiter der Unterabteilung Volkskultur fest.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch
Fotos: Büro LR Benger