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Kärntner Landtag beschließt neues Kinderbetreuungsgesetz

20.12.2016
LH Kaiser: Frühkindliche Kinderbetreuung außerhalb von Kindergruppen und Kindergärten wird erweitert
Erfreut über den heute, Dienstag, im Kärntner Landtag gefällten Beschluss über ein neues Kinderbetreuungsgesetz zeigt sich Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser: "Wir tragen damit in Kärnten nicht nur gesellschaftlichen Veränderungen und familienpolitischen Herausforderungen Rechnung. Vor allem zeigen wir damit, dass uns die beste Betreuung und die damit verbundenen Zukunftsaussichten unsere Kinder wirklich am Herzen liegen".

Konkret sieht der heute gefasste Beschluss vor, dass neben den verpflichtenden Elterngesprächen zur Information über die Möglichkeiten, die ein Kindergartenbesuch schon vor dem letzten, verpflichtenden Kindergartenjahr mit sich bringt, die frühkindliche Kinderbetreuung außerhalb von Kindergruppen und Kindergärten erweitert wird.

Zukünftig schaffen wir damit die Chance, dass Tagesmütter und Tagesväter auch in Unternehmen die Betreuung von Kindern der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen können. Das bringt Vorteile und Entlastung für Familien in einem Bereich, in dem der Bedarf immer größer wird", so Kaiser.

Grundsätzlich positiv steht Kaiser auch einer Einführung eines zweiten verpflichtenden Kindergartenjahres gegenüber: „Damit würde einer gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung getragen. Zudem wird es jedem Kind gut tun und zu seiner persönlichen Entwicklung beitragen, einen Teil seiner Zeit unter Gleichaltrigen verbringen zu können. Das Miteinander ist für Kinder sowohl in ihren Familien als auch in der frühkindlichen Betreuung wichtig."

Zudem will sich der Landeshauptmann weiter dafür einsetzen, dass die Kindergartenpädagogik in die Pädagogenausbildung neu integriert wird. "Ich arbeite daran, ein Studium für Kindergartenpädagogik vielleicht sogar bei uns in Kärnten anzubieten." Um den Leistungs- und Beurteilungsdruck, der in der Schuleingangsphase entsteht, von Kindern und Eltern zu nehmen, kann sich Kaiser auch ein engeres Zusammenarbeiten der Pädagoginnen und Pädagogen für den Übergang vom Kindergarten in die Volksschule vorstellen.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Zeitlinger