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Konjunktur: Kärnten arbeitet sich an die Spitze vor

21.12.2016
Kärnten heuer mit zweithöchstem Wirtschaftswachstum aller Bundesländer - LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: investive Maßnahmen zeigen Wirkung
Eine mehr als deutliche Sprache spricht die aktuelle Konjunkturanalyse der Bank Austria: die Kärntner Wirtschaft entwickelt sich dynamisch, das Wachstum des regionalen BIP liegt mit 2,3 Prozent weit über dem Österreich-Schnitt von 1,5 Prozent. Nur das Burgenland hat mit 2,4 Prozent die Nase noch ganz knapp vor Kärnten.

"Diese Zahlen bilden ab, was wir im direkten Kontakt mit Unternehmern bereits seit längerer Zeit wahrnehmen: Die Entwicklung ist positiv, die Stimmung gut. Die guten Nachrichten für Kärnten häufen sich, auch Dank der von der Zukunftskoalition eingeleiteten Maßnahmen. Diese Nachrichten von verschiedener, unabhängiger Seite zeigen, dass wir, dass Kärnten auf einem richtig guten Weg sind. Und das gibt uns und unserem Bundesland sowie auch der Bevölkerung und den Unternehmen etwas zurück, was uns lange gefehlt hat: Selbstvertrauen, Mut, Zuversicht und Optimismus für die Zukunft!", teilten, heute, Mittwoch, Landeshauptmann Peter Kaiser und LHStv.in Gaby Schaunig.

"Die investiven Maßnahmen der Zukunftskoalition greifen und schlagen sich in einem deutlichen und nachhaltigen Aufwärtstrend in der Kärntner Wirtschaft und am Arbeitsmarkt nieder", erläuterte Schaunig. Rund 320 Millionen Euro an Bauinvestitionen wurden durch Maßnahmen des Landes heuer ausgelöst. Die Bank Austria spricht in diesem Zusammenhang von einer Trendwende am Bau und konstatiert, dass der Bau zum Wirtschaftswachstum in Kärnten einen positiven Beitrag leistete. "Wir werden 2017 erneut bauwirksame Investitionen im gleichen Umfang tätigen, um den Aufwärtstrend weiter zu befeuern", betonte Schaunig. Aufwind verspürt Kärnten laut Konjunkturanalyse auch im Dienstleistungssektor, beim privaten Konsum, der den Handel stärkt, und in der Industrie. Das Wachstum in allen Bereichen schlägt positiv in den Arbeitsmarkt durch. Seit April geht in Kärnten die Arbeitslosenquote zurück, seit Sommer wird ein Beschäftigungsrekord nach dem anderen gebrochen. "Auch am Arbeitsmarkt werden wir 2017 gemeinsam mit den Sozialpartnern wichtige Impulse setzen, und zwar vor allem bei der Jugend, den älteren Arbeitssuchenden und den Langzeitarbeitslosen", so Kaiser.

"Sinnvoll investieren und intelligent sparen" sei das Motto der Zukunftskoalition. Dass dieser Weg, den man seit 2013 konsequent gehe, Wirkung zeigt, beweist nun auch der aktuelle "Bericht über die öffentlichen Finanzen" des Österreichischen Fiskalrats. Demnach haben sich vor allem die Fiskalpositionen Kärntens und der Steiermark erheblich verbessert. So habe Kärnten 2015 "aus dem umfassend angelegten Reformprogramm des Landes (Aufgaben-, Verwaltungsstruktur-, Dienst- und Besoldungsreform) ein budgetiertes Einsparungsvolumen von rund 50 Millionen Euro" erreicht, konstatiert der Fiskalrat. "Und das alles trotz der Problemberge der Vergangenheit, die wir abzutragen hatten", stellten Kaiser und Schaunig fest.


Rückfragehinweis: LH Kaiser, LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Stirn