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Zukunftsprojekte und Katastrophen bestimmten das Straßenbaujahr 2016

29.12.2016
LR Gerhard Köfer: Straßenbaureferat wurde längst zum Vorbild für alle Referate
Auf ein turbulentes, ereignisreiches und erfolgreiches Jahr 2016 blickte heute, Donnerstag, der Straßenbaureferent der Kärntner Landesregierung, Landesrat Gerhard Köfer, zurück: „2016 war ein sehr herausforderndes Jahr, das vor allem von schweren Katastrophenschäden bestimmt wurde. In Afritz ist es gelungen, uns sehr aktiv und positiv in die Bewältigung dieser Katastrophe einzubringen. Hoch engagierte Mitarbeiter, moderne Ausrüstung und ein sich am neuesten Stand der Technik befindender Fuhrpark haben ihren Anteil zur Aufarbeitung dieses extremen Krisenfalls geleistet.“ Als besonders große Aufgabe bezeichnete Köfer zudem die Lieserschlucht, wo kürzlich ein enormer technischer und finanzieller Aufwand nötig war, um die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich zu gewährleisten.

Trotz des historisch niedrigsten Baubudgets in der Geschichte ist es auch 2016 gelungen, zahlreiche zukunftsorientierte Projekte und Vorhaben auf Schiene zu bringen. „Zweifellos sticht hierbei die Sanierung der Villacher Straße in Klagenfurt, die täglich von 14.000 Fahrzeugen frequentiert wird, heraus, mit der im Herbst begonnen wurde. Nach Jahrzehnten des Zögern und Zauderns war es mir ein großes Anliegen, bei dem so wichtigen Projekt endlich den Durchbruch zu erzielen. Das ist auch geglückt“, freute sich Köfer. Als weitere Großvorhaben nannte Köfer beispielsweise die „Galgenbichl Hangsicherung“ mit einem Projektvolumen von 1,3 Millionen Euro sowie die Entschärfung von Eisenbahnkreuzungen in Wolfsberg. „Straßen sind die Lebensadern für unsere Regionen und die unbedingt notwendige Hardware, um Wirtschaft und Tourismus überhaupt erst möglich zu machen. Die Kernphilosophie meiner Arbeit war es seit Amtsantritt, das Budget fair und gerecht über alle Gemeinden und Bezirke aufzuteilen. So bemerkt man auch heuer im gesamten Bundesland eine Vielzahl an kleinen Projekten, die für die jeweiligen Gemeinden aber über eine besondere regionale Bedeutung verfügen.“

Einen zentralen Arbeitsschwerpunkt hat Köfer 2016 auch auf das Thema Radwege gelegt: „Alleine 800.000 Euro wurden 2016 in den Radwegebau gesteckt. Der R2D-Kleinkirchheimer Radweg, der R3-Gailtal Radweg, der R6-Völkermarkter Radweg und R7A-Görtschitztal Radweg seien hier beispielhaft angeführt.“ Die verstärkte Fokussierung auf Radwege wird von Köfer auch 2017 fortgesetzt: „Im kommenden Jahr wird es beim Thema überregionaler Radweg Wörthersee, zu einem wichtigen Meilenstein kommen. Dieses Vorhaben genießt höchste Priorität.“

Köfer sieht sein Referat auch als das amtsinterne Vorbild für Reformen und Optimierungen: „Die Straßenbauabteilung erfüllt ihre vielfältigen Aufgaben mit Bravour und das trotz eines Mitarbeiterstandes, der sich in den letzten Jahren um über 120 Stellen an natürlichen Abgängen reduziert hat.“ Köfer tritt für einen wirkungsvollen, zielorientierten und sparsamen Mitteleinsatz ein: „So wurde in meiner gesamten Amtszeit von Prestigeprojekten Abstand genommen.“ Zudem wurde laut Köfer auf teure Selbstvermarktung, wie beispielsweise Spatenstich- oder Eröffnungsfeiern, völlig verzichtet. Die Budgetmittel fließen ausschließlich in Projekte und Sanierungen.

„Mobilität und die dafür notwendige Infrastruktur sind für mich Schlüsselthemen für den Wirtschaftsstandort Kärnten: Arbeitsplätze, Wachstum und Wohlstand gehören mit Infrastruktur und Verkehr unmittelbar zusammen. Kärnten braucht mehr denn je eine leistungsfähige und effiziente Verkehrsinfrastruktur, um die Versorgung und Mobilitätsbedürfnisse der Bürger und die Herausforderungen rund um den steigenden Transitverkehr bewältigen zu können. Dafür kämpfe ich mit meinem Team“, betonte Köfer abschließend.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Penz/Stirn