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Wieder mehr Jobs in Kärnten: Maßnahmen greifen

02.01.2017
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Positiv-Trend setzt sich fort – Rückgang der Arbeitslosigkeit, Anstieg bei Beschäftigung - 2017 gezielte Förderung von älteren Arbeitssuchenden und Langzeitarbeitslosen
Auch im traditionell eher beschäftigungsschwachen Dezember konnte Kärnten erneut einen Rückgang der Arbeitslosigkeit und Anstieg der Beschäftigung verzeichnen. Ein Positiv-Trend, der seit April vergangenen Jahres zu beobachten ist, setzt sich damit fort. „Besonders erfreulich ist, dass die Zahl der Arbeitssuchenden in allen Bezirken rückläufig ist“, sagte Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Montag. Mit einem landesweiten Rückgang von 2,2 Prozent liegt Kärnten deutlich besser als der Österreich-Schnitt mit minus 1,7 Prozent. Die Beschäftigung stieg in Kärnten um 1,2 Prozent. „Die Zahlen belegen, was auch Arbeitsmarktexperten uns bescheinigen: Die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zeigen Wirkung“, betonte Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig. So investiere die Zukunftskoalition etwa bewusst in die besonders beschäftigungsintensive Bauwirtschaft. Auch im neuen Jahr werden von Land und Gemeinden rund 320 Millionen Euro an bauwirksamen Investitionen getätigt.

Mit der Beschäftigungs- und Qualifizierungsstrategie 2020+ wurden arbeitsmarktpolitische Ziele und Anstrengungen festgelegt, um Arbeitslosigkeit zu verringern, vorhandene Arbeitsplätze abzusichern, Armut zu bekämpfen und „brain drain“ zu vermeiden. „2017 werden wir noch mehr Mittel einsetzen, um Menschen in Beschäftigung zu bringen. Denn auch wenn die Arbeitslosenquoten zurückgehen, dürfen wir in unseren Bemühungen keinesfalls nachlassen“, betonten Kaiser und Schaunig. Der Territoriale Beschäftigungspakt für 2017 ist mit 34,4 Millionen Euro dotiert, das sind um 700.000 Euro mehr als 2016. Besonders gefördert werden ältere Arbeitnehmer, Jugendliche, Langzeitarbeitslose, niedrig Qualifizierte, WiedereinsteigerInnen und Menschen mit Beeinträchtigung. Zudem wird es den Schwerpunkt Digitalisierung und Industrie 4.0 geben. „Arbeitsmarktexperten gehen davon aus, dass sich der positive Trend am Kärntner Arbeitsmarkt auch 2017 fortsetzen wird. Dies geht auch mit der positiven Entwicklung der Kärntner Wirtschaft einher, die zuletzt die zweithöchsten Wachstumsraten in ganz Österreich vorweisen konnte“, so Kaiser, der ebenso wie Schaunig betonte: „In Zusammenarbeit mit allen wesentlichen Institutionen der Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik werden wir weiterhin sinnvolle und nachhaltige Maßnahmen setzen, um diese Entwicklung zu unterstützen und anzukurbeln.“


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Germann/ Stirn