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Museum Moderner Kunst Kärnten: Erstes sonnenbetriebenes Museum Österreichs

07.01.2017
LR Benger: Vorzeigeprojekt mit Strahlkraft – Eigene Photovoltaik-Anlage für Ausstellungsbeleuchtung – Umstellung auf LED-Technik reduziert Energiebedarf
„Kärnten hat mit dem Museum Moderner Kunst ab sofort das erste rein mit Sonnenenergie beleuchtete Museum Österreichs“, teilt Kulturlandesrat Christian Benger anlässlich der Modernisierung der Ausstellungsbeleuchtung im MMKK erfreut mit.

Bereits 2015 wurde die gesamte Beleuchtung der Ausstellungsflächen auf moderne und effiziente LED-Technik umgestellt. Mit Jahresbeginn 2017 wurde darüber hinaus eine 6,24 KWp Photovoltaik-Anlage bestehend aus 24 Photovoltaik-Modulen am Dach des Museums in Betrieb genommen. Das MMKK produziert ab sofort über 90 Prozent des Energiebedarfs, der für die Beleuchtung der Ausstellungsflächen benötigt wird, selbst. Durch die Modernisierungsmaßnahmen wird nur mehr ein Drittel der Energie benötigt, verdeutlicht Benger.

Die neue Photovoltaik-Anlage wurde in Kärnten entwickelt und produziert und durch ein regionales Unternehmen installiert. Auch die Einrichtung der LED Beleuchtung erfolgte durch Kärntner Unternehmen. Die Umrüstung auf LED-Beleuchtung wurde von der Kelag finanziert. „Ab sofort trifft im MMKK moderne Kunst auf moderne Energienutzung, zeitgenössische Exponate werden durch zeitgemäße Beleuchtung in Szene gesetzt. „Diese Symbiose hat hohe Symbolkraft und ist richtungsweisend über den Bereich der Kunst- und Kulturvermittlung hinaus“, so Benger.

„Zeitgenössische Kunst ist immer auch eine intensive Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Entwicklungen der Gegenwart und Zukunft. Nachhaltiges Denken und Handeln, im Besonderen bei der Energienutzung, ist aktuell wie nie und wird zukünftig noch aktueller. Gerade in der Vermittlung moderner Kunst gilt es Zeichen zu setzen, die am Puls der Zeit sind und so besondere Strahlkraft haben. Das MMKK ist hierfür die beste Plattform in Kärnten“ so der Kulturlandesrat, der sich im Besonderen bei MMKK-Direktorin Mag. Wetzlinger-Grundnig für die erfolgreiche Projektumsetzung bedankt.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Plessin