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Regierungssitzung 4 - Museum für Kinder finanziell abgesichert

10.01.2017
LR Benger: Subvention für wissen.wert.welt, dem mobilen Hands-On Museum für Kinder ab 6 Jahren beschlossen – Für die Integration ins Landesmuseum
 In der heutigen Sitzung der Kärntner Landesregierung wurde die Subvention für den Verein „Blauer Würfel und kidsmobil“ beschlossen. 360.000 Euro fließen in den Weiterbetrieb des österreichweit einzigen mobilen Hands-On-Museums für Kinder ab 6 Jahren.

Der Verein „Blauer Würfel und kidsmobil“ betreibt mit der wissens.wert.welt dieses fahrende Museum, das in allen Schulen Kärntens unterwegs ist und Kindern Themen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft, Technik, Umwelt und Sozialem vermittelt. „Wenn Kinder nicht ins Museum kommen, kommt das Museum eben zu ihnen. Dieses Konzept unterstützen wir von Seiten des Landes. Verbunden mit der Subvention für 2017 ist aber auch die umzusetzende Integration ins Landesmuseum. Wir müssen Synergien nutzen“, sagt Kulturlandesrat Christian Benger.

Mitmachen, angreifen, ausprobieren, spekulieren – also erleben pur ist das Motto der wissens.wert.welt. Ab Februar gibt’s auch ein neues Programm: Das fahrende Museum hat mit der Brauchtumsabteilung des Landes ein Mitmach-Programm für 6- bis 10-Jährige entwickelt. „Die Themen umfassen die Volkskultur, die Identität, unsere Wurzeln, Trachten, Sprache und Bräuche, also alles, was unsere Heimat ausmacht, was Identität schafft. Nur wer seine Wurzeln kennt, findet sich in der Gegenwart zurecht und trägt ein Grundmaß von Werten und ein Sicherheitsgefühl in sich“, so Benger.

Die Programme des mobilen wie auch stationären Museums im blue cube dauern zwischen drei und vier Stunden. Im blue cube selbst befinden sich eine Trickfilmwerkstatt sowie ein Ton- und Fernsehstudio zum Erlernen, Erleben und Ausprobieren.

Die Subventionen wurden in den letzten zwei Jahren von ursprünglich 440.000 Euro auf 360.000 Euro im Zuge des Sparkurses des Landes reduziert. Mit der Integration ins Landesmuseum, die im Jahr 2017 erfolgen und 2018 abgeschlossen sein soll, ergeben sich durch die Nutzung von Synergien weitere Kostenreduktionen.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/kb