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Umweltwirtschaft ist großer Faktor für Kärnten

11.01.2017
Landesstatistik belegt: 14.000 „Green Jobs“ sind für Kärnten unverzichtbar - LR Holub erfreut über positive Entwicklung
Die große Bedeutung der Umweltwirtschaft für Kärnten strich heute, Mittwoch, Umweltreferent LR Rolf Holub heraus. Rund 3,03 Milliarden Euro wurden im Jahr 2014 von der Kärntner Umweltwirtschaft generiert, informiert der Umweltreferent auf Basis eines Berichts der Landesstatistik. Die Bereiche der Energieversorgung (495,44 Mio. Euro Umweltumsatz pro Jahr) sowie der „Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen“ (431,35 Mio. Euro) seien dabei ganz vorne im Ranking der Kärntner Umweltwirtschaft.

Auch der Beschäftigungsfaktor der Umweltwirtschaft sei für Kärnten unverzichtbar, so Holub: „Rund 14.000 Beschäftigte sind in der Kärntner Umweltwirtschaft und somit in „Green Jobs“ tätig. Damit zeige sich, dass grüne Berufe in Kärnten ein wesentlicher und wichtiger Bestandteil für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Bundeslandes sind und sich in den letzten Jahren positiv entwickeln“, so der Umweltreferent. Der Bereich des Öffentlichen Verkehrs sei nicht von der Statistik erfasst und ist mit seinen rund 3.000 Beschäftigten ein zusätzlicher Umweltjob-Faktor.

Umweltorientierte Produktionen und Dienstleistungen (wie etwa thermische Sanierungen, Installationsleistungen von Umwelttechnologien, die Dienstleistungen der Abfall- und Abwasserbehandlung, Umweltberatung, die Herstellung umweltfreundlicher Güter wie Bio-Produkten aus der Landwirtschaft oder Niedrigenergiehäusern) seien mit den vorliegenden Kennzahlen der Landesstatistik somit absolute Trademarks für Kärnten: „Mit dem Energie- und Mobilitätsmasterplan hat sich die Landesregierung zu einer offensiven Förderung dieser Bereiche entschlossen, die wir mit zahlreichen Projekten unterstützen. Die Umweltwirtschaft sorgt in Kärnten für ein anhaltendes und nachhaltiges Wachstum und liegt auch im österreichweiten Bundesländervergleich an der Spitze. Mit 16,6 Prozent am Bruttoregionalprodukt kann Kärnten einen so hohen Wert wie kein anderes Bundesland vorweisen“, so Holub.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Stirn