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Russischer Botschafter auf Antrittsbesuch

23.01.2017
LH Kaiser im Gedankenaustausch mit Dmitrij Ljubinskij – Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur und Tourismus geplant
Seinen Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Peter Kaiser, absolvierte heute, Montag, der Botschafter der Russischen Förderation Dmitrij Ljubinskij. Beim Gedankenaustausch, an dem auch Landtagsabgeordneter Herwig Seiser und der Autor und Künstler Herbert Gantschacher – beide waren erst kürzlich mit einer Kärntner Delegation in St. Petersburg - teilnahmen, standen künftige gemeinsame Bemühungen in den Bereichen Kultur und Tourismus im Mittelpunkt.

Der Landeshauptmann stellte dem Botschafter Kärnten vor. Er ging auf die geplante Verfassungsänderung ein, erwähnte die positive Trendwende am Arbeitsmarkt und verwies auf das vielversprechende Triple-I Innovation, Investition und Internationalität. Kaiser nutzte die Gelegenheit, dem Botschafter auch die Bemühungen rund um den Klagenfurter Flughafen darzustellen und erntete spürbares Interesse.

Ljubinskij betonte, es sei trotz der EU-Sanktionen sein Ziel, basierend auf den guten bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und Russland weitere Anknüpfungspunkte zu finden. Um die Tourismusbeziehungen zu stärken, habe man das Jahr 2017 zum gemeinsamen Tourismusjahr erklärt. Zahlreiche Veranstaltungen und Initiativen werden den beiden Ländern Gelegenheit bieten, die wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Kontakte zu intensivieren. Der Botschafter lud Kaiser und damit das Bundesland Kärnten ein, sich am breitgefächerten Programm zu beteiligen. Er habe sowohl Interesse daran, russische Regionen den Kärntnern zu präsentieren, als auch Kärnten seinen Landsleuten näher zu bringen. Einen Anknüpfungspunkt fand man in der engen Verbindung zwischen Kultur und Tourismus die sowohl in Russland als auch in Kärnten bestünde.

Zur internationalen politischen Situation meint Ljubinskij, Russland habe mit der Präsidentschaft von Donald Trump wieder die leise Hoffnung auf bessere Beziehungen zu den Vereinigten Staaten. Zu Europa betonte er: „Für Russland ist ein starkes Europa wichtig. Denn gemeinsam können wir viele Dinge bewegen.“


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Susanne Stirn
Fotohinweis: LPD/fritzpress