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Regierungssitzung 8 – Förderung für umfassendes Monitoringprojekt im Görtschitztal

24.01.2017
Ziel: Aktuelle Messungen von Emissionen und Immissionen werden Monitoring unterzogen, Schadstoffbelastung minimieren
In der heutigen Regierungssitzung ging es auch um eine Förderung aus dem Görtschitztalfonds. Das Umweltprojekt „Umwelt- und Humanbiomonitoring Görtschitztal – Bestandsaufnahme und Konzeptentwicklung“ wird finanziell unterstützt. Eingebracht wurde der Akt von Landeshauptmann Peter Kaiser, seinen Stellvertreterinnen Beate Prettner und Gaby Schaunig sowie den Landesräten Christian Benger und Rolf Holub. Das Projekt wurde einstimmig beschlossen.

Auf Basis des „Masterplan Görtschitztal 2015+“ wurde ein Bewertungs- und Auswahlverfahren für Projekte erarbeitet, die sog. „Görtschitztalkriterien“, diese wurden in der Regierungssitzung am 05.09.2016 beschlossen. Die Finanzierung der Projekte erfolgt aus den Restmitteln des HCB-Fonds, nunmehr „Görtschitztalfonds“.

Projektideen und -anträge müssen einen Beitrag zum Masterplan leisten. Grundlage für die Beurteilung der Förderungswürdigkeit eines beantragten Projektes ist § 3 der Richtlinien des Görtschitztalfonds. Darin werden Vorhaben als förderfähig bezeichnet, die einen Beitrag zu den strategischen Zielen des Masterplans Görtschitztal 2015+ leisten und vom Zukunftskomitee Görtschitztal empfohlen werden. Das Zukunftskomitee Görtschitztal hatte das Projekt in der Sitzung am 5. September 2016 einstimmig beschlossen.

Das Projekt verfolgt das Ziel, Emissionen und Immissionen in der Region einem strikten Monitoring zu unterziehen und dadurch die künftige Schadstoffbelastung für Menschen, Tiere und Pflanzenwelt zu minimieren. Es geht dabei um Luft-Monitoring ebenso wie um das Monitoring von Grundwasser, weiters um Biomonitoring, Humanmonitoring, Umwelttoxikologie und Humantoxikologie. Ein detailliertes Monitoringkonzept für die kommenden Jahre soll ausgearbeitet werden. Die Kosten für das gesamte Projekt werden mit rund 90.000 Euro beziffert, wovon die Hälfte aus dem Görtschitztalfonds kommt und die zweite Hälfte durch das Bundesministerium für Land und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) aufgebracht wird.

Diese Projekte und Maßnahmen leisten einen Beitrag zur Umsetzung des Masterplans und damit zur Neupositionierung des Görtschitztales nach der HCB-Problematik. Das Förderprojekt wurde von der Abteilung 8 (Umwelt, Wasser und Naturschutz) im Amt der Kärntner Landesregierung in Abstimmung mit dem Regionalmanagement kärnten:mitte beim Görtschitztalfonds eingereicht.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Turni/Brunner