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Kinderbuchpreis 2017: Land sucht (Jung-)Autorinnen

01.02.2017
Landesjugendreferat schreibt Kinderbuchpreis 2017 aus – LHStv.in Prettner: „Freude am Lesen beginnt im Kindealter“ - Dotierung 3.000 Euro, Buchherausgabe und Präsentation bei Frankfurter Buchmesse
„Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die Welt der Bücher die gewaltigste“, hat einst Heinrich Heine formuliert. „Diese gewaltige Welt der Bücher möchte ich unseren Kindern eröffnen, denn die Freude am Lesen beginnt im Kindesalter“, ist Jugendreferentin Beate Prettner überzeugt. „Es ist mir ein großes Anliegen, Projekte zu forcieren, die Kindern und Jugendlichen genau diese Freude am Lesen vermitteln“, so Prettner.

Die Landesjugendreferentin möchte auf die Bedeutung von hochwertiger Literatur für Kinder aufmerksam machen. Daher schreibt das Landesjugendreferat Kärnten für das Jahr 2017 den Kinderbuchpreis des Landes Kärnten aus. Eingereicht werden können nicht veröffentlichte Texte (mit Illustrationen). Für die Autorin, den Autor gibt es keine Altersbeschränkung. Einsendeschluss ist der 27. März (Adresse: Landesjugendreferat Kärnten, Adlergasse 20, 9020 Klagenfurt).

Die Dotierung des Kinderbuchpreises kann sich mehr als nur sehen lassen: Zum einen erhält die erfolgreiche Autorin/der erfolgreiche Autor 3.000 Euro, zum anderen wird das Buch im Drava Verlag herausgegeben. „Außerdem wird das Buch bei der Frankfurter Buchmesse sowie bei den Buchmessen in Wien, in Leipzig und in Laibach präsentiert“, informierte heute, Mittwoch, die Referentin. Die Verleihung des Kinderbuchpreises findet am 14. November 2017 im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung statt.

„Diesen Tag wollen wir auch als den „Kärntner Lesetag“ feiern“, erklärte die Landeshauptmannstellvertreterin. „Mein Ziel ist es, Lesen wieder attraktiv zu machen“, so Prettner. Anders als bei traditionellen Lesetagen werden am „Kärntner Lesetag“ Kindergärten und Schulen anhand spielerischer und interessanter Zugänge alternative Lesemöglichkeiten angeboten. Interaktion mit Kindern und Jugendlichen steht also im Vordergrund. „Wir dürfen nicht müde werden, Lesen als eine unserer primären Kulturtechniken zu forcieren“, erklärte Prettner.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Zeitlinger