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Land Kärnten: Transparenz und Information durch moderne Kommunikation bei gleichzeitigen massiven Einsparungen

03.02.2017
LH Kaiser präsentierte mit dem Landespressedienst die neue Homepage des Landes Kärnten www.ktn.gv.at - Medienkanäle bieten noch mehr Service und neues Design bei Kostenersparnis von 71 Prozent - Evaluierung garantiert modernste Kommunikation

Modern, transparent, serviceorientiert und vielfältig –; so präsentiert sich die neue Kommunikationsebene des Landes Kärnten, über die die Menschen im Land über alle aktuellen Maßnahmen, Entscheidungen und Aktivitäten der Landesregierung informiert werden.

"Umfassende, transparente Information ist die Voraussetzung für eine konstruktiv-kritische Auseinandersetzung mit der Arbeit der Landesregierung sowohl auf politischer als auch auf Verwaltungsebene. Alle Kärntnerinnen und Kärntner, egal ob sie in Kärnten leben oder außerhalb, sollen genau wie über die Landesgrenzen hinaus alle Interessierten erfahren und wissen, was sich auf Landesebene tut, wie für sie ge- und was für sie erarbeitet wird", betonte Landeshauptmann Peter Kaiser bei der heutigen Präsentation der modernisierten Landes-Homepage www.ktn.gv.at.

Von besonderer Bedeutung sei ein funktionierendes, die vielen Kommunikationskanäle berücksichtigendes Kommunikationswesen vor allem auch in einem möglichen Krisen- oder Katastrophenfall.

Mit dem Startschuss für die neue Homepage im Responsive Design diese Woche wurde der letzte Punkt des 2014 vom Regierungskollegium einstimmig beschlossenen und vom Landespressedienst umgesetzten Kommunikationskonzeptes abgeschlossen. Es fußt auf vier Säulen und umfasst das neue kärnten.magazin mit dem nächsten Erscheinungstermin am 7./ 8. Februar, die Onlinekommunikation, kärnten.tv und Social Media (Facebook), die optimal aufeinander abgestimmt wurden. Zum überwiegenden Teil werden die vier Kanäle von und mit Kärntner Know-How und Arbeitskraft umgesetzt und betrieben.

Sehen lassen kann sich auch die Kostenreduktion: 225.000 Euro wurden im Vorjahr für periodische Medien (kärnten.magazin und kärnten.tv) ausgegeben, 760.000 Euro waren es im Jahr 2012 (diverse Medien). Die Ausgaben konnten in diesem Bereich also um 71 Prozent (535.000 Euro) pro Jahr gesenkt werden. Trotz der Einsparung von bis heute knapp 2,7 Millionen Euro, verfügt das Land Kärnten damit wohl über eine der modernsten Pressestellen Österreichs. Ein Prädikat, das dank regelmäßiger Evaluierungen nicht nur heute, sondern auch in Zukunft garantiert werden soll.

Barrierefrei, in zukunftsweisendem Design, mit einem zentralen Server für Formulare und mit aktuellen Themen bietet die runderneuerte Homepage www.ktn.gv.at sowohl Medien als auch der Kärntner Bevölkerung ein Plus an Service. Das Design wurde von der Kärntner Firma Pixelpoint entwickelt, die Umsetzung wurde mit der Firma Lemon42 (Wien) und Mitarbeitern des Landespressedienstes bzw. der IT-Abteilung des Landes durchgeführt.

Auf dem Weg zu einer österreichweiten Innovation befindet sich das Land Kärnten auch im Bereich Sozialer Netzwerke. Zusätzlich zum Facebook-Auftritt des Landes wird derzeit nach einer sicheren Möglichkeit gesucht, allen Mitarbeitern an ihren Arbeitsplätzen freien Zugang zu den Sozialen Netzwerken zu bieten. Zudem wird ab sofort als zweites Soziales Netzwerk (neben Facebook) vom Leiter des Pressedienstes, Gerd Kurath, der Kurznachrichtendienst Twitter bespielt.

Nicht mehr nur mit einzelnen TV-Beiträgen, sondern mit einem 14-tägigen Magazin wird die landeseigene Internetvideoplattform kärnten.tv ab Mitte 2017 die Informationen aus dem Land direkt auf die Computer, Tablets oder Handys liefern. Das Service kann jederzeit auf kärnten.tv angerufen werden.

Weil aber rund ein Drittel aller Menschen in Kärnten keinen Zugang zum Internet haben, setzt der Landespressedienst auch weiterhin auf das Gedruckte. Die neue Ausgabe des kärnten.magazin mit dem Schwerpunkt Gesundheit ist bereits heute auf www.kiosk.at abrufbar und wird ab 7. Februar an jeden Kärntner Haushalt geliefert. Fünf Ausgaben werden 2017 erscheinen, die zur Gänze in Kärnten produziert werden.

Um den Werbewert, die Breitenwirkung, die Aufmerksamkeit und die Seriosität des Magazins noch zu steigern, ist es geplant, sich der Kontrolle der Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) zu unterziehen. Ziel der ÖAK ist es, die unterschiedlichen Vertriebswege differenziert und vollständig darzustellen um der werbetreibenden Wirtschaft eine aussagefähige Auflagenstruktur der einzelnen Titel zur Verfügung zu stellen. Zudem wird derzeit an der Evaluierung des Magazins gearbeitet. „;Damit halten wir die Qualität der Kommunikation zu den Medien und direkt zu den Menschen im Land auf dem neuesten Stand“;, erklärt Kurath. Dank für die professionelle Umsetzung des Kommunikationskonzeptes gelte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die großen Einsatz gezeigt hätten.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Stirn
Fotohinweis: LPD/Helge Bauer