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Krisenmanagement-Leitfaden wird in Regierungssitzung beschlossen

04.02.2017
LH Kaiser: Effiziente und transparente Kommunikation wird forciert - Leitfaden dient als Grundlage für ein rasches Management bei Krisen
In der Regierungssitzung kommenden Dienstag wird dem Regierungskollegium von Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Peter Kaiser der „;Leitfaden Krisenmanagement im Amt der Kärntner Landesregierung“; vorgelegt und zur Beschlussfassung eingebracht.

Wie der Landeshauptmann heute, Samstag, mitteilte, soll der Maßnahmenkatalog Grundlage für ein effizientes und rasches Management bei Krisen im Verwaltungsbereich des Amtes der Kärntner Landesregierung sein, von denen mindestens zwei Abteilungen oder Bezirkshauptmannschaften betroffen sind. Als Katastrophenschutzreferent habe er im Zuge der Nachbearbeitung der HCB-Problematik erkannt, dass bei kritischen Ereignissen leistungsfähige und effiziente Strukturen und eine konsequente Umsetzung der Meldewege und Informationsweitergabe unabdingbar seien.

„;Unser Ziel muss es sein, kritische Ereignisse, die sich zu Krisen entwickeln können, so früh wie möglich zu erkennen und im akuten Anlassfall auf wirksame Strukturen zurückgreifen können, insbesondere in der Krisenkommunikation, damit Krisen rasch und mit so wenig negativen Auswirkungen wie möglich (z.B. auf die Gesundheit, Umwelt…;) bewältigt werden können“;, präzisierte der Landeshauptmann.
Der von einer achtköpfigen Gruppe erarbeitete 24-seitige Leitfaden umfasst acht Kapitel. In ihm sind Instrumente, Mechanismen, Strukturen und Prozesse, die bei kritischen Ereignissen zur Anwendung kommen sollen, komprimiert aufgelistet und zusammengefasst. Ein Kapitel ist dabei der immer wichtigeren Krisenkommunikation gewidmet.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger