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KULTUR

Stadttheater auf Erfolgskurs

09.02.2017
LR Benger: Jahresabschluss im Theaterausschuss – Steigende Einnahmen, steigende Besucherzahlen – Zukünftige Kooperationen mit Laibach, Rom und Bologna – Einrichtung einer Studiobühne prüfen


„Als Kulturreferent bin ich stolz auf einen Kulturbetrieb, der Erfolgszahlen liefert und zugleich einen beispielgebenden Kurs fährt, in dem Einsparungen Investitionen ermöglichen. Wir haben im Stadttheater mit Intendant Florian Scholz und Direktorin Iris Dönicke ein Erfolgs-Duo“, teilte Kulturlandesrat Christian Benger nach der Sitzung des Theaterausschusses, gestern, Mittwoch mit.


Tatsächlich ist in der Spielsaison 2015/16 die Zahl der Besucher auf 110.455 gestiegen (2014/15: 105.865). Damit beträgt die Auslastung 82,95 Prozent (2014/15: 79,67 Prozent). Auch die Einnahmen stiegen von 2,9 Millionen Euro auf 3,3 Millionen. Die Anzahl der Produktionen blieb wie in der Spielsaison davor gleich, bei elf. Die Auslastung der externen Spielorte liegt bei 99 Prozent und im Konzerthaus bei 81 Prozent.


„Zu diesen Erfolgszahlen ist es den Verantwortlichen gelungen, durch Kostenreduktionen und Sparen einen Polster von rund 508.000 Euro anzulegen. Diese Ersparnisse werden für Investitionen verwendet. Dieser Weg ist beispielgebend für einen Kulturbetrieb“, so Benger. Zu diesen Investitionen zählt beispielsweise die kostspielige Dachsanierung, die rund 700.000 Euro ausmachen wird und aus den Überschüssen der letzten beiden Spielsaisonen gedeckt wird. In Summe wurden in der letzten Spielsaison 1,16 Millionen. Euro in Qualitätsverbesserungen (Tontechnik, Bestuhlung) investiert.


Von Seiten des Landes fließen 9,8 Millionen. Euro in den Kulturbetrieb, gedeckelt ist dieser Betrag seit dem Vorjahr und bleibt es auch bis ins Jahr 2019. Von der Stadt kommen, ebenso gedeckelt, 6,4 Millionen Euro.

„Wir haben im Theaterausschuss zudem beschlossen, dass das Stadttheater wieder einen Mehrjahresvertrag bekommen kann, Details werden ausgearbeitet. Fixer Bestandteil sollte sein, dass Ersparnisse für Investitionen aufgewendet werden“, betonte Benger. Bei der Vergabe der Baumaßnahmen kann das Stadttheater nach dem Best-Bieter-Prinzip vorgehen, sodass heimische Firmen zum Zug kommen.


Außerdem wird das Stadttheater Klagenfurt auf Anregung des Kulturreferenten in der neuen Spielsaison Kooperationen mit den Theatern in Laibach, Bologna und Rom eingehen. Bis zum Sommer werde zudem erhoben, wo in Klagenfurt und ob überhaupt eine Studiobühne im Theater-Umfeld eingerichtet werden soll.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Zeitlinger

Fotohinweis: Büro LR Benger