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Studierende aufgepasst: Land Kärnten vergibt wieder Europa-Stipendium

17.02.2017
LH Kaiser: Initiative soll Europabewusstsein weiter stärken – Studierende von Kärntner Hochschuleinrichtungen können Arbeiten bis 31. Mai 2017 einreichen


Das Land Kärnten vergibt wieder das Europa-Stipendium für wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit EU-Themen und deren Auswirkung bzw. Bedeutung für Kärnten befassen. Darauf machte heute, Freitag, Bildungs- und EU-Referent Landeshauptmann Peter Kaiser aufmerksam. Er ruft die Studierenden der Kärntner Hochschulen auf, ihre Bachelor-, Diplom- bzw. Masterarbeiten und Dissertationen einzureichen. In jeder dieser drei Kategorien werden zwei Stipendien vergeben, dotiert sind sie mit 300, 600 und 1.500 Euro. Die Einreichfrist endet am 31. Mai 2017.

„Macht mit“, betont Kaiser und verweist auf die Chance für Studierende, ihre wissenschaftlichen Ergebnisse öffentlich zu präsentieren. „Europa ist ein spannendes und vielfältiges Thema, das auch Kärnten und die hier Menschen in vielerlei Hinsicht positiv betrifft. Uns ist es besonders wichtig, dass sich vor allem die Jugend intensiver – und eben auch auf wissenschaftlicher Ebene – damit befasst“, erklärt Kaiser. Ihm geht es um ein noch stärkeres Europabewusstsein, um ein Hervorheben der Vorteile des Friedensprojektes EU, aber durchaus auch um fundierte kritische Blickwinkel.

Das Europa-Stipendium richtet sich an alle Studierenden von Kärntner Hochschuleinrichtungen, die eine inhaltlich entsprechende wissenschaftliche Abschlussarbeit mit der Beurteilung „Sehr gut“ und „Gut“ verfasst haben. Sie müssen Staatsangehörige der Europäischen Union sein und ihren ordentlichen Hauptwohnsitz in Kärnten haben. Die Arbeiten müssen im Zeitraum 1. Jänner 2016 bis 31. Mai 2017 abgeschlossen worden sein. Über die Zuerkennung des Stipendiums entscheidet eine Fachjury aus Angehörigen der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, der Fachhochschule Kärnten, der Pädagogischen Hochschule Kärnten sowie des Landes Kärnten.

Informationen unter: www.europa.ktn.gv.at

Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm